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DRSB

Deutscher Rentenschutzbund e.V.

 

„Die Nachwehen der US - Kriege“

- Teil 5 -

 

von

Udo Johann Piasetzky

Vorstandsvorsitzender des DRSB e.V.

und

Rechtsanwalt Andreas Kallen

Vorsitzender der Rechtskommission des DRSB e.V.

und

Steuerberater Hans - Josef Leiting

Vorsitzender der Rentenkommission des DRSB e.V.

 


Meerbusch, den 03. September 2007

 

Nachdem der erste Bundeskanzler der BRD

 

> Konrad Hermann Joseph Adenauer <

 

brutal den Vorschlag von

 

Otto Grotewohl

 

abschmetterte, gesamtdeutsche Wahlen und einen Friedensvertrag im Rahmen gesamtdeutscher Beratungen vorzubereiten, schrieb der damals noch relativ unbekannte dynamisch aufklärende und wahrscheinlich damals noch unabhängige Journalist

 

Rudolf Augstein

 

im Spiegel 1951:

 

„Wie anders soll die Sowjetzone

denn zurückgewonnen werden, wenn nicht durch einen Kuhhandel mit den Sowjets“?

 

Führende Persönlichkeiten wie zum Beispiel der Politiker

 

Gustav Heinemann

 

oder Kollegen von Rudolf Augstein wie zum Beispiel der erzkonservative Journalist

 

Paul Sethe

 

von der FAZ Frankfurter Allgemeinen Zeitung bewerteten genau wie Rudolf Augstein die Situation.

 

Für die meisten deutschen Bürger hatte Konrad Adenauer damit eine historische große Chance vertan, ein neutrales Deutschland für alle Deutschen zu schaffen.

 

Der russische Diktator Stalin unterbreitete in einer offiziellen Note den Regierungen von

 

Frankreich, Großbritannien sowie auch den USA,

 

am 10. März 1952, die perfekte Ausarbeitung eines Friedensvertrages unter direkter Beteiligung von Deutschland.

 

Der brutale und rücksichtslose Diktator Stalin war ein glühender Verfechter der Idee, dass man den deutschen Bürgern die Möglichkeit erhalten sollte, ein neues Deutschland als unabhängigen, demokratischen und friedliebenden Staat zu entwickeln.

 

Territorial sollte ein neuer deutscher Staat durch die Grenzen bestimmt werden, die in den Beschlüssen der Siegermächte auf der Potsdamer Konferenz festgelegt wurden.

 

Dadurch wäre die so genannte Oder - Neiße - Grenze in einem Friedensvertrag festgeschrieben worden.

 

In der Zeit vom 11. bis 25. März 1952 bedrängte Konrad Adenauer die Politiker von

Frankreich, Großbritannien und den USA,

 

die Stalinvorschläge abzulehnen.

 

Liest man heute, mit welchen Methoden der erste Bundeskanzler der BRD versuchte, seine Gesprächspartner zu beeinflussen, dann haben die „Enkel“ seiner Partei, der CDU, für die nächsten Jahre ausreichend „Handlungsbedarf“ zur Wiedergutmachung für alle deutschen Bürger.

 

Dr. Adenauer lässt mitteilen, so steht es in einer als „streng geheim“ deklarierten Aufzeichnung von

Sir Ivone Kirkpatrick

 

vom britischen Außenministerium, dass der deutsche Politiker kein Vertrauen zum deutschen Volk hat.

Konrad Adenauer

 

habe für sich daraus den Schluss gezogen, die Integration Westdeutschlands in den Westen sei wichtiger als die

 

Wiedervereinigung Deutschlands.

 

Jedem aufrechten deutschen Bürger muss es da heute noch die Sprache verschlagen.

 

Besonders den amerikanischen Botschafter Dunn bedrängte Adenauer in Paris auf Frankreich und Großbritannien stark einzuwirken, denn die Franzosen sowie die Engländer waren dem Stalinmodell nicht abgeneigt.

 

Die ablehnende Antwort der so genannten „Westmächte“ wurde am 26. März 1952 veröffentlicht.

 

Vorher wurde die russische Regierung davon in Kenntnis gesetzt, dass man keine weiteren Gespräche wünsche, so lange es in Deutschland keine wirklich frei gewählte Regierung gebe.

Diese Antwort pervertierte die wahren Verhältnisse in Deutschland und zeigen noch heute sehr deutlich auf, dass hauptsächlich die USA an einem neutralen deutschen Staat nicht das Geringste Interesse hatten.

 

Stalin ließ aber nicht locker und ließ den „Westmächten“ am 09. April 1952 und am 24. Mai 1952 weitere politische Noten überreichen.

 

Die Antwort der „Westmächte“

ist historisch verschriftet und belegbar:

 

Am 25. Mai 1952 wurden die Verträge der

 

Europäische Verteidigungsgemeinschaft

 

sowie der so genannte

 

„Deutschlandvertrag“

 

„feierlich“ unterzeichnet. 

 

Die USA besiegelten mit der tatkräftigen Hilfe von Konrad Adenauer damit das Schicksal aller deutschen Bürger für die kommenden 37 Jahre und bescherten dem deutschen Volk den Leidensweg der zwei deutschen Staatsgebilde mit allen Auswirkungen, die zum Beispiel die aktuellen und zukünftigen Rentenbezieher noch zu spüren bekommen werden.

 

Dazu meinte Rudolf Augstein 1952:

 

„Es wäre tatsächlich möglich gewesen, einen

neutralen gesamtdeutschen Staat zu bilden, ohne dass sich dieser zu stark dem Osten zuneigt“.

 

Über die abwertende Beurteilung der deutschen Bürger durch Konrad Adenauer berichtete bis heute weder Rudolf Augstein noch der Spiegel oder andere Medien.

 

Engagierte demokratisch orientierte deutsche Bürger versuchten mit dem Aufstand am

17. Juni 1953

 

in der Ostzone noch einmal das Blatt zu wenden.

 

Bekanntlich wurde das Aufbäumen der deutschen Bürger von russischen Truppen brutal niedergeschlagen.

 

Mindestens

55 deutsche Bürger

verloren dabei ihr Leben.

Eine genaue Zahl der Opfer wurde bis heute nicht ermittelt!

 

Nach dem Bekannt werden der Unruhen in Ostdeutschland reisten sehr viele deutsche Politiker aus Solidarität nach Berlin.

 

Konrad Adenauer

war am 17. Juni 1953 nicht dabei.

 

Erst auf mehrmaliges intensives Drängen und Bitten seiner Parteifreunde war Adenauer bereit, wenigstens am Trauerakt für die Opfer des Aufstands, am 22. Juni 1953, vor dem Schöneberger Rathaus teilzunehmen.

 

Aufgrund der heutigen vorliegenden historischen Erkenntnisse müssen seine damals ausgerufenen Worte wie blanker Zynismus klingen.

 

Zitat aus der Adenauer - Rede:

„Neben die Trauer,

neben das Mitleid tritt der Stolz auf diese Helden der Freiheit“

Zitat Ende.

 

Hatte nicht Adenauer durch seine Aktivitäten zur

Verhinderung der deutschen Einheit, gerade diese Bürger verraten?

 

Angeblich soll der Poltergeist der SPD,

 

Herbert Wehner,

 

im kleinen Kreis dazu gesagt haben:

 

„Dieser Drückeberger, Verdränger

und Angsthase wäre besser zu Hause geblieben“

 

Konrad Adenauer

 

prägte als Politiker maßgeblich die Ausrichtung der Bundesrepublik Deutschland in der Nachkriegszeit.

 

Adenauer setzte dabei ausschließlich auf  Bündnisse mit der Westeuropäischen Staaten und betrieb vehement die Eingliederung in das westliche Verteidigungsbündnis der NATO.

 

Als praktizierender „rheinischer“ Katholik ist es womöglich verständlich, dass er der Sowjetunion einen Anspruch auf Weltherrschaft absprach.

 

Trotz seiner unbestrittenen Verdienste um die

 

deutsch - französische Aussöhnung

 

muss man heute sachlich feststellen, dass Konrad Adenauer als „Realpolitiker“ eigentlich versagt hat.

 

Sein Erbe, dass er gegen den erbitterten Widerstand auch innerhalb der CDU das System der

„Umlagefinanzierten Rente“

 

rücksichtslos durchsetzte, bringt in den kommenden 20 Jahren vielen deutschen Bürgern

 

Altersarmut, Not und Elend.

 

             

 

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