Sie sind hier: » »Dampf ablassen« Das demokratisch soziale Ventil » Dampf ablassen, 2008 » »Dampf ablassen« Das demokratisch soziale Ventil 45. Kalenderwoche 2008 Leserbriefe von DRSB Lesern 
 

DRSB

Deutscher Rentenschutzbund e.V.

Redaktionsteam

Leitung:

Udo Johann Piasetzky · Andreas Kallen · Hans - Josef Leiting

Düsseldorf, den 05. November 2008

 

 

Dampf ablassen
Das demokratisch soziale Ventil - 45. Kalenderwoche 2008

Leserbriefe von DRSB - Lesern

 

 

Die Leserbriefe wurden nach Themengebiete aufgeteilt und nach einem Zufallsgenerator ausgewählt.

 

Der DRSB e.V. versichert allen Lesern, dass der Wunsch nach Anonymität respektiert und gewahrt bleibt.

 

An dieser Stelle weisen wir ausdrücklich darauf hin, dass die nachfolgenden Leserzuschriften vom DRSB e.V. nicht auf Wahrheit oder juristische Wahrhaftigkeit geprüft wurden und insofern ausschließlich die Meinungen der jeweiligen Autoren darstellen.

 

 

             

 

1. Leserbrief / anonymisiert

 

Herrn

Udo Johann Piasetzky

Vorstandsvorsitzender

Deutscher Rentenschutzbund e.V.

Ikenstraße 8

40625 Düsseldorf

 

XXXXXXXX, den 20. Oktober 2008

 

Werteverfall in Deutschland

 

Sehr geehrter Herr Piasetzky,

 

seit Jahren ist ein Werteverfall zu beobachten der ohne Gleichen ist. Auf Gerechtigkeit, Wahrheit, Toleranz und Vertrauen basiert unsere Wertvorstellung sowie auf der Unantastbarkeit des Lebens. Dass in unserem Land diese Werte nichts mehr zu gelten scheinen, lässt den Mitgliedern unseres Vereins keine Ruhe mehr. Es ist bezeichnend für unser schwer verlotterndes Staatsgebilde, dass engagierte Bürger, die sich um die Aufrechterhaltung von gewissen Grundwerten bemühen, in vielen Fällen heftig diskriminiert und oft sogar wirtschaftlich geschädigt werden.

Die rücksichtslosen Netzwerker der Atlantik - Brücke haben anscheinend ganze Arbeit geleistet.

 

Welchen Wert haben die Aussagen der Politiker denn heute noch?

Was ist die Milliardengarantie der Regierung für die Bürger wirklich wert?

 

Wir vermögen nicht einzusehen, warum unser Staat für die Schuld und das Unvermögen der Finanz - Jongleure geradestehen soll. Während seit der Einführung der Agenda 2010 Erwerbslose hungern und immer mehr Kinder immer ärmer werden, schüttelt der Staat nun zugunsten der maroden Geldwirtschaft mal so locker eben 500 Milliarden Euro aus dem Ärmel. Möglicherweise möchte Peer Steinbrück auch der Nachfolger von Thomas Enders werden und die Früchte seiner Arbeit kassieren.

 

Der Steuerzahler soll für die maßlose Gier und die Fehler der Topbanker einmal mehr wieder den Kopf hinhalten. Denn jede Zahlung an die Bankeninstitute ist vor allem ein vorgezogenes Weihnachtsgeschenk an die Aktionäre und an die Mächtigen in den USA.

 

In Ihren Artikeln fehlt uns deshalb die Rolle, die die Gewerkschafter und Betriebsräte in den entsprechenden Aufsichtsgremien noch immer spielen dürfen. Nach unseren Nachforschungen waren diese „Arbeitnehmervertreter“ ausschließlich zum Abnicken, Kaffeetrinken und Abendessen sowie zum Abkassieren der Vergütungen da. Beigelegt erhalten Sie von der XYZ - Bank (anonymisiert)  sowie von der ABC - Bank (anonymisiert) eine Liste der Gewerkschaftsvertreter im Aufsichtsrat. Nach unserer Bewertung hat kein einziges Mitglied auf dieser Liste auch nur die geringste Ahnung von volkswirtschaftlichen Notwendigkeiten, geschweige dann von echten soliden kaufmännischen Verhalten.

 

Wie Sie in Ihren aufklärenden Artikeln richtig beschrieben haben, war der amerikanische CIA an der Gründung des DGB maßgeblich beteiligt. Im Zusammenwirken mit Bankvorständen, die ihre Wurzeln bei McKinsey, Boston - Consult oder Berger hatten, wird dieses „amerikahörige“ Kartell bis zur Erschöpfung daran arbeiten, dass die deutschen Gelder weiter in die USA fließen können. Es ist deshalb höchste Zeit, dass Deutschland nicht länger eine „wirtschaftliche Besatzungszone“ der USA bleibt, sondern wieder ein eigenständiger und souveräner Staat werden kann, der nicht wie eine willenlose Marionette an den Fäden von der anderen Seite des Atlantiks hängen muss. Aus unserer Sicht wäre es viel vernünftiger, die Banken alle zu verstaatlichen und unter die Aufsicht von ausgewählten fähigen Bürgen zu stellen. Ein solcher sinnvoller Prozess könnte durch den DRSB e.V. sichergestellt werden. Unser Staat könnte dann in wirtschaftlich guten Zeiten die anfallenden Gewinne vereinnahmen und gegebenenfalls dadurch Steuern senken.

 

Vorraussetzung dafür ist jedoch, dass Politiker aus dem umfangreichen Netzwerk der Atlantik - Brücke aus diesen Bürgergremien ferngehalten werden. Wir haben doch jetzt die einmalige Chance, das gesamte Weltwirtschaftssystem neu zu ordnen.

Das Motto könnte lauten:

IWF und CFR raus - Vernunft rein.

Beigelegt zu unserem Schreiben erhalten Sie unsere Überlegungen und Vorschläge zu dem von uns beschriebenen Szenario. Schon heute freuen wir uns auf Ihre Reaktion.

 

Mit freundlichen Grüssen

DIE VERFASSER

 

Anmerkung des DRSB e.V.: „CFR ist das Kürzel für Council of Foreign Relation.

 

             

 

2. Leserbrief / anonymisiert

 

Herrn

Udo J. Piasetzky

Vorstandsvorsitzender

Deutscher Rentenschutzbund e.V.

Ikenstraße 8

40625 Düsseldorf

 

XXXXXXXX, den 22. Oktober 2008

 

Dear Mr. Piasetzky,

 

wenn am 20. Januar 2009 der nächste Präsident der USA sein Amt antritt, hoffen viele Mitbürger, dass der Spuk und der Geist von George W. Bush sein Ende gefunden haben wird.

 

Massenarbeitslosigkeit, vernichtete Bürgerrechte und der wirtschaftliche Niedergang unserer geliebten Nation ist das Resultat von 8 Jahren des Bush - Systems.

 

Es wird nach der Ansicht von ernstzunehmenden Wirtschaftsprofessoren mindestens 10 bis 15 Jahre dauern, bis die Bullenscheiße des texanischen Cowboys im Weißen Haus  beseitigt ist. Bereits unter Bill Clinton wurden lebenswichtige Aufgaben für ein funktionierendes Gemeinwesen torpediert oder verschleppt. Die Themen Bildung, Gesundheitswesen oder Umweltschutz finden immer nur zu Wahlkämpfen kurzzeitig Beachtung. Die Auswüchse an der Wall - Street haben allen Menschen auf der Welt aufgezeigt, wie verlogen, gefährlich und dekadent unser Gesellschaftssystem und die Finanzwirtschaft sind. Mit sehr großem Interesse lesen wir wöchentlich Ihre Veröffentlichungen, obwohl wir uns manchmal wünschen, Sie würden eine englische Version ins Netz stellen, damit die Feinheiten Ihrer Aussagen besser zu verstehen sind, denn selbst deutschstämmige Mitglieder in unserem Kreis haben manchmal erhebliche Schwierigkeiten mit der Übersetzung.   

 

Unser Freundeskreis diskutiert jeden DRSB - Artikel, so dass wir sagen können, dass alle Amerikaner in Ihnen und Ihrem Verein real gute und verlässliche Freunde haben. Wir bewundern die Scharfsinnigkeit der Analysen und die Genauigkeit der Prognosen. Leider können wir nicht in Ihrer harten Offenheit die Bürger in unserem Land informieren. Vielleicht haben Sie die Chance über die wahren Absichten von Senator Barack Obama zu berichten, denn Amerika hat eine bessere Zukunft verdient als von einem Krieg in den anderen zu stolpern. Untersuchen Sie einmal die geostrategischen Absichten und Ziele des vorgeblichen Hoffnungsbringers genauer.

Es ist gut möglich, dass dann die Aussagen schnell verblassen, denn Senator Barack Obama steht nicht für reale Freiheit der Bürger und wird den Export seiner besonderen Demokratievorstellungen weiter anheizen.

 

Beste Grüsse aus XXXXXXXX

AMERIKANISCHER FREUNDESKREIS DES DRSB

 

 

Anmerkung des DRSB e.V.: Der Brief wurde aus der englischen Sprache übersetzt.

 

             

 

DRSB

 

Wir kämpfen seit 20 Jahren mit der Stimme der Demokratie

für

einen modernen Sozialstaat,

sichere, langfristige Arbeitsplätze,

sinnvolle, gerechte und lernfähige Rentensysteme,

sichere, gerechte und leistungsfähige Sozialsysteme,

und für

korruptionsfreie Demokratie in Deutschland und der EU.

 

 

             

DRSB e.V.
Deutscher Rentenschutzbund e.V.

Ikenstraße 8
40625 Düsseldorf
(Verwaltungssitz)
eMail: drsb@deutscher-rentenschutzbund-ev.de
Website: http://www.deutscher-rentenschutzbund-ev.de
Impressum

Wer wir sind
Links

Spenden für ein nutzmehrendes
deutsches Rentensystem