DRSB
Deutscher Rentenschutzbund e.V.
Redaktionsteam
Leitung:
Udo Johann Piasetzky · Andreas Kallen · Hans - Josef Leiting
Düsseldorf, den 27. Oktober 2008
Leserbriefe von DRSB - Lesern
Die Leserbriefe wurden nach Themengebiete aufgeteilt und nach einem Zufallsgenerator ausgewählt.
Der DRSB e.V. versichert allen Lesern, dass der Wunsch nach Anonymität respektiert und gewahrt bleibt.
An dieser Stelle weisen wir ausdrücklich darauf hin, dass die nachfolgenden Leserzuschriften vom DRSB e.V. nicht auf Wahrheit oder juristische Wahrhaftigkeit geprüft wurden und insofern ausschließlich die Meinungen der jeweiligen Autoren darstellen.
1. Leserbrief / anonymisiert
Herrn
Udo Johann Piasetzky
Vorstandsvorsitzender
Deutscher Rentenschutzbund e.V.
Ikenstraße 8
40625 Düsseldorf
XXXXXXXX, den 21. Oktober 2008
Holt unsere Jungs da raus
Sehr geehrter Herr Piasetzky,
mit Ihrem DRSB - Artikel „Holt unsere Jungs da raus“ haben Sie den Nagel auf den Kopf getroffen. Deutschland wird keinesfalls am Hindukusch verteidigt. Erneut ist auf die Bundeswehr in Afghanistan ist ein Bombenanschlag verübt worden. Nach Medieninformationen kamen bei diesem hinterhältigen Anschlag fünf Kinder und zwei Bundeswehrsoldaten ums Leben.
Wie lange soll es noch dauern, wie viele deutsche Mütter müssen noch um ihre Söhne weinen, bis der kaltschnäuzige CDU - Verteidigungsminister Jung die jungen Deutschen aus Afghanistan abzieht? Wie viele deutsche Leben müssen noch diesem absoluten Wahnsinn geopfert werden?
Es wird für die Berliner Politiker täglich schwieriger, den Angehörigen der Opfer den Sinn und Zweck dieses blödsinnigen Kriegseinsatzes zu erklären. Denn was haben unsere Soldaten wirklich in diesem Land erreicht? Tagtäglich werden dort sinnlos Menschen getötet. Ist die Bundeswehr für einen Kriegseinsatz schlecht ausgerüstet oder mit der Situation in Afghanistan einfach nur überfordert?
Solche Fragen stellt sich der willfährige Diener der USA, Verteidigungsminister Jung, erst gar nicht. Wieso auch? Ohne weitere Überprüfung wurde die Verlängerung des Afghanistaneinsatzes im Parlament durchgewunken und weitere Soldaten ins Verderben geschickt.
Es wäre an der Zeit, vor solchen tief greifenden Beschlüssen die deutschen Bürger und die in Afghanistan stationierten Soldaten zu befragen, ob sie weiterhin den Kriegseinsatz wünschen und ob die Soldaten ihr Leben für andere riskieren wollen.
Die Antwort wäre ein vernehmbares: NEIN!
Bitte, sehr geehrter Herr Piasetzky, setzen Sie sich weiter dafür ein, dass dieser Wahnsinn ein baldiges Ende findet.
Mit freundlichen Grüssen
DIE VERFASSERINNEN
2. Leserbrief / anonymisiert
Herrn
Hans - Josef Leiting
Vorsitzender der Rentenkommission
Deutschen Rentenschutzbund e.V.
Ikenstraße 8
40625 Düsseldorf
XXXXXXX, den 22. Oktober 2008
Bildungsnotstand?
Sehr geehrter Herr Leiting,
ganz Europa beging in 2007 das Jahr der Chancengleichheit und Deutschlands Integrationsdefizite in Sachen Bildung und Hochschule sind unübersehbar. Jüngste Befragungen des Eurobarometers zum Thema
- Diskriminierung in der Europäischen Union -
zeigen: Fast jeder zweite Deutsche hält eine Diskriminierung aus Gründen der Herkunft in Deutschland für weit verbreitet. Bei der Bekämpfung des Missstands messen 47% der befragten Bürger Schulen und Universitäten eine wichtige Rolle bei.
Das Vertrauen der Bürger in unser Bildungssystem lässt sich anscheinend nicht erschüttern. Dabei gerät das deutsche System wegen seiner sozialen Selektivität regelmäßig in Misskredit. Dass das Herkunftsprinzip selbst dort sticht, wo Qualität Trumpf sein sollte, in Hochschulen nämlich, prangern Experten aus dem In- und Ausland seit mehreren Jahren an.
Mit einer erstaunlichen Gleichgültigkeit gehen die Politiker in Bund und Ländern mit dem Thema um. Das ist nicht nur ein Skandal sondern ein Versagen der Politiker auf der ganzen Linie.
Mit freundlichen Grüssen
DER VERFASSER
DRSB
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