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DRSB

Deutscher Rentenschutzbund e.V.

Redaktionsteam

Leitung:

Udo Johann Piasetzky · Andreas Kallen · Hans - Josef Leiting

Düsseldorf, den 17. Oktober 2008

 

 

Dampf ablassen
Das demokratisch soziale Ventil - 42. Kalenderwoche 2008

Leserbriefe von DRSB - Lesern

 

 

Die Leserbriefe wurden nach Themengebiete aufgeteilt und nach einem Zufallsgenerator ausgewählt.

 

Der DRSB e.V. versichert allen Lesern, dass der Wunsch nach Anonymität respektiert und gewahrt bleibt.

 

An dieser Stelle weisen wir ausdrücklich darauf hin, dass die nachfolgenden Leserzuschriften vom DRSB e.V. nicht auf Wahrheit oder juristische Wahrhaftigkeit geprüft wurden und insofern ausschließlich die Meinungen der jeweiligen Autoren darstellen.

 

 

             

 

1. Leserbrief / anonymisiert

 

Herrn

Hans - Josef Leiting

Vorstandsmitglied

Deutscher Rentenschutzbund e.V.

Ikenstraße 8

40625 Düsseldorf

 

XXXXXXXX, den 10. Oktober 2008

 

Initiative „IFD“

 

Sehr geehrter Herr Leiting,

 

beim alltäglichen Surfen im Internet stieß ich zufällig auf die Homepage der

IFD

- Initiative Finanzstandort Deutschland -.

 

Die IFD wurde angeblich von der deutschen Finanzbranche ins Leben gerufen, um mit konkreten Produkten und Maßnahmen Nutzen für Privatkunden und Unternehmen zu stiften. Damit wollen die Mitglieder einen Beitrag zur Stärkung der gesamten deutschen Volkswirtschaft leisten und bezeichnen sich selber als Sprachrohr der Branche.

 

Die Initiative Finanzstandort Deutschland wurde im Mai 2003 gegründet. Ihre Mitglieder repräsentieren alle Bereiche der deutschen Finanzwirtschaft. Da kam ich aus dem Staunen nicht mehr heraus, denn schlagartig wurde mir klar, warum und wie der Finanzminister Steinbrück, die KfW und amerikanische Banksysteme zusammenwirken. Die Mitgliederseite dieser für mich dubiosen Organisation liest sich wie ein weltweites  „Wer ist Wer“ in der Finanzwirtschaft. Die Initiative Finanzstandort Deutschland wird von 18 Mitgliedern getragen:

 

1.

Deutsche Kreditwirtschaft genossenschaftliche, private

und öffentlich - rechtliche Institute.

2.

Namhafte Auslandsbanken.

3.

Versicherungen.

4.

Deutsche Börse.

5.

Deutsche Bundesbank,

und zum Erstaunen aller

6.

das Bundesministerium der Finanzen sowie die Topverbände der deutschen Finanzwirtschaft.

 

Diese Initiative ist dadurch das umfassendste Netzwerk der deutschen Finanzwirtschaft und kann dadurch sehr leicht Finanzströme leiten, lenken und natürlich auch kontrollieren. Wie gesagt, kam ich aus dem Staunen nicht mehr heraus und war verwundert, noch keine kritische Zeile auf Ihrer Homepage zur IFD gefunden zu haben.

 

Gibt es da nichts zu berichten, wenn zum Beispiel private Banken, Verbände und das Finanzministerium so eng zusammenarbeiten?

Schonen Sie vielleicht vorsätzlich das für mich dubiose Netzwerk?

Fürchtet sich der DRSB e.V. vor der geballten Macht dieser Netzwerker?

 

Bereits heute bin ich gespannt auf Ihre Antwort und warte ab, wann der DRSB auch diese Form der atlantischen Netzwerker systematisch durchleuchtet.

 

Mit freundlichen Grüssen

DER VERFASSER

 

             

 

2. Leserbrief / anonymisiert

 

 

Herrn

Hans - Josef Leiting

Vorsitzender der Rentenkommission

Deutschen Rentenschutzbund e.V.

Ikenstraße 8

40625 Düsseldorf

 

XXXXXXX, den 14. Oktober  2008

 

 

Sehr geehrter Herr Leiting,

 

wir lesen fast jeden Tag die Artikel des Rentenschutzbundes und freuen uns auf immer neue Nachrichten, über die in den Tageszeitungen nichts zu lesen ist. Leider vermissen wir Ihre Berichterstattung über die Initiative Finanzstandort Deutschland. Wir haben alle zugänglichen Veröffentlichungen dieser Organisation gelesen und analysiert und kommen deshalb zu der Meinung, dass ein solches Zusammenwirken von Ministerien, Banken, Versicherungen und Wirtschaftverbänden einmal vom DRSB unter die Lupe genommen werden sollte. Es ist zu befürchten, dass diese Interessenvereinigung mit fragwürdigen Methoden möglicherweise gegen die deutschen Bürger und gegen den deutschen Mittelstand verdeckt agiert.

 

Vermeintliche „Fehlüberweisungen“ in der Höhe von mehr als 500 Millionen Euro an amerikanische Banken, die vermutlich den Geschäftsbetrieb vollkommen aufgeben müssen, erscheint uns doch schon äußerst seltsam. Insbesondere, wenn man berücksichtigt, dass alle Akteure an diesem „Deal“ in der IFD zusammengeschlossen sind.

 

Wir würden uns sehr freuen, wenn der DRSB unserem Hinweis nachgehen könnte.

 

Mit freundlichen Grüssen

 

DIE VERFASSER

 

             

 

DRSB

 

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für

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sichere, gerechte und leistungsfähige Sozialsysteme,

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DRSB e.V.
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