DRSB
Deutscher Rentenschutzbund e.V.
Redaktionsteam
Leitung:
Udo Johann Piasetzky · Andreas Kallen · Hans - Josef Leiting
Düsseldorf, den 13. August 2008
Leserbriefe von DRSB - Lesern
Die Leserbriefe wurden nach Themengebiete aufgeteilt und nach einem Zufallsgenerator ausgewählt.
Der DRSB e.V. versichert allen Lesern, dass der Wunsch nach Anonymität respektiert und gewahrt bleibt.
An dieser Stelle weisen wir ausdrücklich darauf hin, dass die nachfolgenden Leserzuschriften vom DRSB e.V. nicht auf Wahrheit oder juristische Wahrhaftigkeit geprüft wurden und insofern ausschließlich die Meinungen der jeweiligen Autoren darstellen.
1. Leserbrief / anonymisiert
Herrn
Udo Piasetzky
Vorstandsvorsitzender
Deutscher Rentenschutzbund e.V.
Ikenstraße 8
40625 Düsseldorf
XXXXXXXX, den 29. Juli 2008
Hinrichtung erster Klasse
Sehr geehrter Herr Piasetzky,
völlig zu Recht fürchtet die Bundes - SPD sich vor Andrea Ypsilantis zweitem Anlauf zur Macht in Hessen. Nicht nur in der Bundes - SPD gilt die vermeintliche Sozialdemokratin als unberechenbar.
Hessische Bürger beobachten seit Wochen unzufrieden das Agieren der desolat handelnden geschäftsführenden Landesregierung und der Sozialdemokraten.
Roland Koch spielt als CDU - Ministerpräsident den großzügigen Wohltäter und lässt dadurch das „linke Lager“ alt aussehen. Der „geniale“ Plan der Linksausleger, die Regierungsmannschaft von Roland Koch im Landtag mit den eigenen CDU - Initiativen vor sich her zu treiben, ist auf breiter Front gescheitert.
Zunehmend verlieren die Großsprecher von der SPD und den Linken die Nerven und suchen verzweifelt nach einer machbaren Lösung. Vom ehemaligen Plan einer Neuwahl wollen die Genossen in Hessen plötzlich nichts mehr wissen.
Im Berliner Willy - Brandt - Haus beobachten verängstigt die SPD - Oberen vollkommen hilflos die „hessischen Verhältnisse“ mit Argusaugen. Selbst der stets redefreudige
SPD - Generalsprücheklopfer „Hubertus Heil“ will sich zu hessischen Desaster seiner Partei öffentlich nicht mehr äußern.
Nach der Armuts - Agenda 2010, den Hartzdebakel und dem Riester / Rürup- Rentenmist steuern die wild gewordenen SPD - Genossen am 13. September 2008 zielsicher auf ihre politische Hinrichtung zu. Auf ihren SPD - Landesparteitag, den sie sinnentleert zwei Wochen vor der bayerischen Landtagswahl gelegt haben, planen sie einen neuen Anlauf eines Rot - Dunkelrot - Grünen Bündnisses in Wiesbaden.
„Macht“ macht verführerisch und offensichtlich auch politisch völlig blind. Nicht mehr für die Bürger, sondern ausschließlich für sich, betreiben in Deutschland Landespolitiker ihr mieses Spiel um Posten und Geld.
Laut Artikel 146 des Grundgesetzes müssen sich die Deutschen - irgendwann einmal - eine neue - vom Volk bestimmte Verfassung - geben. Ein guter Zeitpunkt also mit dem Politspuk der Bundesländer aufzuräumen und unnötige Kosten in der Höhe von rund
240 Milliarden Euro zu sparen.
Fleißige deutsche Länderbeamte werden das fehlen von bequemen, machtgierigen Landespolitiker schnell vergessen machen, denn schon heute sind diese bereits so genannten „Volksschmarotzer“ überflüssiger den je.
Die eingesparten ( Länder ) - Kosten in der Höhe von rund 240 Milliarden Euro könnten verantwortungsvolle Bundespolitiker für Steuersenkungen, Bildung und kostenfreie Kitaplätze einsetzen.
Der Druck auf die hessische SPD - Landesvorsitzende Andrea Ypsilanti wächst täglich und zeigt in nie da gewesener Weise auf, wie völlig überflüssig die regelmäßigen
Wahl - Spektakel in den Bundesländern sind. Das hat mit echter Demokratie wenig zu tun, weil selbst gutgläubige Bürger die Machtbessenheit der Akteure durchschauen.
Die politische Hinrichtung erster Klasse steht deshalb durch das hessische
Polit - Schauspiel nicht nur der SPD bevor.
Mit freundlichen Grüssen
DER VERFASSER
2. Leserbrief / anonymisiert
Deutscher Rentenschutzbund e.V.
Herrn Udo Johann Piasetzky
Vorstandsvorsitzender
Ikenstraße 8
40625 Düsseldorf
XXXXXXX, den 01. August 2008
Sehr geehrter Herr Piasetzky,
als echter verbliebener Sozialdemokrat und Kritiker von Andrea Ypsilantis bin ich der Ansicht, dass die „Nochvorsitzende“ auf eine Kandidatur für das Amt der Regierungschefin in Hessen verzichten sollte.
Andrea Ypsilanti fehlt die Solidarität und die Geschlossenheit in ihrer Partei und der Landtagsfraktion. Daran ist ihr erster untauglicher Versuch gescheitert, sich zur Ministerpräsidentin wählen zu lassen und daran scheitert auch jeder weitere Anlauf.
Die SPD - Landtagsabgeordnete Dagmar Metzger widersetzte sich damals dem Plan einer Wahl mit den Stimmen von SPD, der Grünen und den Leichtkommunisten. Trotzdem drängen die machtgeilen Grünen seit Tagen die desorientierte SPD - Führung, alsbald Klarheit über ihr weiteres Vorgehen zu schaffen.
Viele Parteimitglieder erkennen klar und deutlich die missliche Lage der SPD, denn bei jedem nur denkbaren Szenario geraten wir weiter in die Defensive. Die Berliner SPD hatte zwar im Februar offiziell beschlossen, dem hessischen Landesverband freie Hand zu geben. Jedoch bereits im März sprach sich unmissverständlich Kurt Beck gegen eine erneute Kandidatur von Andrea Ypsilantis aus.
In der hessischen SPD erwartet deshalb die noch schweigende Mehrheit, dass die „Nochvorsitzende“ auch die Zeichen der Zeit erkennt und ihre Schlüsse daraus zieht. Auf eine Minderheitsregierung mit den Grünen zu setzen, die dann von unberechenbaren, undurchsichtigen Leichtkommunisten toleriert werden soll, zu hoffen, wird unserer Partei weiteren Schaden zufügen sowie erneute Stimmenverluste in Deutschland provozieren.
Die „Einflüsterer“ ( Beraterjunkies ) aus Berlin sind ohnehin mit ihren Think Tanks am Ende der Fahnenstange angekommen. Eine zu erwartende gescheiterte Wahl von Andrea Ypsilantis mit den Stimmen der Leichtkommunisten würde einen denkbar schlechten Start für den kommenden Bundestagswahlkampf der SPD darstellen.
Selbst ein möglicher SPD - Kanzlerkandidat Frank - Walter Steinmeier könnte damit nicht mehr umgehen und wäre dem Scheitern ausgeliefert.
Der würdelose empfundene derzeitige Zustand meiner Partei liegt womöglich auch an den falschen Personalentscheidungen in der Vergangenheit. Kurzzeitig agierende Lichtgestalten, wie zum Beispiel Andrea Ypsilanti, haben wir genug. Der SPD fehlen Charakterköpfe wie Sie, sehr geehrter Herr Piasetzky, die für eine Sache einstehen und zielorientiert zäh und unerbittlich kämpfen.
Leider weiß ich aus gut informierten SPD - Kreisen in NRW, dass Sie einer Kontaktaufnahme aus dem Weg gehen.
Schade, denn eine Persönlichkeit, die zwanzig Jahre ehrenamtlich für nutzmehrende Rentensysteme ( DRSB - Initiative 20 / 70 ) eintritt, wäre für meine Partei sehr nützlich und würde ihr die verlorene Glaubwürdigkeit sofort zurückgeben.
Andrea Ypsilanti, die in ihrem „normalen Leben“ als Sozialarbeiterin tätig ist, betonte immer, dass sie für einen „Politikwechsel“ angetreten sei. In den letzten Monaten musste sie lernen, dass es extrem schwierig ist, einen echten Politikwechsel durchzusetzen, wenn man die Glaubwürdigkeit verloren hat.
In Erwartung Ihrer Rückantwort verbleibe ich mit freundlichen Grüssen
DER VERFASSER
DRSB
Wir kämpfen seit 20 Jahren mit der Stimme der Demokratie
für
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