DRSB
Deutscher Rentenschutzbund e.V.
Redaktionsteam
Leitung:
Udo Johann Piasetzky · Andreas Kallen · Hans - Josef Leiting
Düsseldorf, den 09. August 2008
Leserbriefe von DRSB - Lesern
Die Leserbriefe wurden nach Themengebiete aufgeteilt und nach einem Zufallsgenerator ausgewählt.
Der DRSB e.V. versichert allen Lesern, dass der Wunsch nach Anonymität respektiert und gewahrt bleibt.
An dieser Stelle weisen wir ausdrücklich darauf hin, dass die nachfolgenden Leserzuschriften vom DRSB e.V. nicht auf Wahrheit oder juristische Wahrhaftigkeit geprüft wurden und insofern ausschließlich die Meinungen der jeweiligen Autoren darstellen.
1. Leserbrief / anonymisiert
Herrn
Udo Piasetzky
Vorstandsvorsitzender
Deutscher Rentenschutzbund e.V.
Ikenstraße 8
40625 Düsseldorf
XXXXXXXX, den 28. Juli 2008
Wahlkampf in den USA
Sehr geehrter Herr Piasetzky,
mit dem Abstand von einigen Tagen wirkt der Obamabesuch in Berlin und seine Rede überaus dürftig und ist enttäuschend flach zu nennen.
Die Bilanz seiner Rede sowie auch die Reaktionen der Amerikaner sind eher ernüchternd. Sogar einige deutsche Medien sind sich einig darin, sollte Barack Obama tatsächlich der neue US - Präsident werden, dass dann die ersten Enttäuschungen nicht lange auf sich warten lassen dürften.
Massen anziehen und begeistern kann der demokratische Kandidat ohne Zweifel. Doch wie erklärt er einer Mutter eines gefallenen Soldaten der Bundeswehr, warum das Opfer notwendig war?
Für Deutschland? Für Erdöl? Für die USA?
Für mich ist heute schon eins ganz sicher:
All die großen Hoffnungen, die sich an ihn richten, wird Barack Obama nicht erfüllen.
Analysiert man genau die Inhalte seiner Reden, dann fällt sofort auf, wie überaus populistisch und enttäuschend flach sie meistens ausfallen.
Gerne gibt sich der US - Senator pazifistisch und mitreißend, wenn er seine Visionen von einer atomwaffenfreien Welt beschwört. Doch Barack Obama versäumt niemals, die absolute Notwendigkeit eines sehr dichten Netzes von US - Militärbasen rund um den Erdball zu betonen.
Die Deutschen sollten sich deshalb keinerlei Illusionen machen, denn Barack Obama ist wild entschlossen, im Falle seines Wahlsieges die traditionelle Rolle der USA als vermeintlicher Weltpolizist fortzusetzen.
Auch das Herumgefasele vom „ach so wichtigen Klimaschutz“ ist pure Fassade und legt sich schnell wieder.
Mit Ihren Artikeln:
Der amerikanische Alptraum.
Wird das weiße Haus schwarz?
Und
Hillaryland
hat der DRSB e.V. bereits überdeutlich gemacht, was auf Deutschland zukommen kann.
Machen Sie weiter so und entlarven Sie die wahren Absichten und realistischen Möglichkeiten eines Barack Obama.
Mit freundlichen Grüssen
DIE VERFASSERIN
2. Leserbrief / anonymisiert
Deutscher Rentenschutzbund e.V.
Herrn Udo Johann Piasetzky
Vorstandsvorsitzender
Ikenstraße 8
40625 Düsseldorf
XXXXXXX, den 31. Juli 2008
Der schöne Traum von „Nichts“
Sehr geehrter Herr Piasetzky,
schnell kam er - schnell war er wieder weg. Vom „Superstar“ oder „Supermann“ konnte man nichts erkennen. Unterwürfig, sklavisch und geschmacklos bezeichneten manche Medienvertreter Barack Obama sogar als den
„Erlöser“.
Die Quittung kam am 27. Juli 2008 postwendend von den US - Republikanern, die von den sklavisch jubelnden deutschen Idioten sprachen. Der Pressesprecher von McCain weidete sich nahezu an diesem Begriff.
Wieder einmal zeigte sich, dass die Amerikaner die vorauseilende Begeisterung und den deutschen Gehorsam lächerlich machten.
Haben wir solch eine Behandlung nötig oder verdient?
Viele echte Berliner, wie auch ich, stellen deshalb die Frage zur Obama - Schau:
Habense et nich ne Nummer kleener?
Nüchtern betrachtet ist Barack Obama lediglich nur der demokratische Bewerber um die zukünftige US - Präsidentschaft.
US - Senator Obama ist aber ein völlig unerfahrener Politiker und kein Staatenlenker. Seine Seifenoper - Reden lassen viele Fragen unbeantwortet. Er vermittelt eine schöne und heile Welt, die es nicht geben wird. Für viele Amerikaner wäre es am allerbesten, wenn Barack Obama ewig Kandidat bleiben könnte. Soziale Verwahrlosung, Müll und Armut werden nicht mit Seifenoper - Reden beseitigt.
Als US - Präsident, ist Schluss mit dem glücklich machenden Obama - Pathos, denn dann droht die Wirklichkeit in der ein Hoffnungsträger Barack Obama kläglich versagen wird.
Ein US - Präsident muss nicht nur schön reden, er muss auch handeln. Barack Obama will bei seinem so dargestellten Antiterrorkampf die Europäer und vor allem aber auch die Deutschen vermehrt in die Pflicht nehmen. Der Hoffnungsträger übersieht dabei, dass der Irak - Krieg in Wirklichkeit ein reiner Währungskrieg ist und man in Afghanistan hauptsächlich die Erdölleitungen von US - Konzernen sichern will.
Die Berliner - Wahlkampfbühne diente vermutlich nur dem Ziel, die jubelnden Deutschen auf mehr Kriegsopfer einzustimmen. Gemeinsam will Barack Obama die Probleme angehen, was nur bedeuten kann, dass er als möglicher US - Präsidenten aus einer Koalition der Willigen eine Union der ständig Zahlungswilligen machen möchte.
Das bereits plattgetretene Thema von der Einführung der Demokratie in Afghanistan oder im Irak dürfte dafür nicht mehr ausreichen. Auf diesen sich abzeichnenden Klimawandel in den USA haben die deutschen Politiker noch keine Melodie.
Einen so freundlichen Empfang wie in Berlin wird Barack Obama als US - Präsident vermutlich nicht mehr bekommen können, wenn bis zu seiner möglichen Wahl verwundete und tote deutsche Soldaten die Fragen nach dem Einsatzsinn lauter werden lassen.
Gutgläubige Deutsche wünschen sich eine US - Supermacht, die sich wieder menschlich zeigen soll.
Diesen Träumern sollte man empfehlen, einmal alle Teile der DRSB - Artikel
„Die Nachwehen der US - Kriege“
zu lesen. Wer danach nicht von der Obamanomie geheilt ist, bleibt vermutlich sein Leben lang unheilbar krank.
Mit freundlichen Grüssen
DER VERFASSERIN
3. Leserbrief / anonymisiert
Herrn
Udo Piasetzky
Vorstandsvorsitzender
Deutscher Rentenschutzbund e.V.
Ikenstraße 8
40625 Düsseldorf
XXXXXXXX, den 24. Juli 2008
„Messias“ Barack Obama
Sehr geehrter Herr Piasetzky,
als Mütter von demnächst wehrfähigen jungen deutschen Männern bitten wir Sie, mit dem Wahnsinn von deutschen Kriegseinsätzen Schluss zu machen. Wir wollen keine Spielverderber sein, aber am Abend nach der Berliner Rede von Barack Obama muss man richtig Angst bekommen.
Es handelt sich zwar nur um Worte eines womöglich durchgeknallten US - Kandidaten, die vorerst ohne konkrete politische Relevanz bleiben. Doch der zukünftige 44. Präsident der Vereinigten Staaten wird nicht mit der weltweiten Kriegstreiberei aufhören.
Während US - Senator Barack Obama um die Welt jettet und dem Irak, Afghanistan, Israel und Deutschland fotogene Besuche abstattet, sterben tagtäglich US - Bürger für billiges Erdöl und einen stabilen Petro - Dollar.
Die Begeisterung für den designierten demokratischen Bewerber ums Präsidentenamt der USA ist für uns unverständlich und abstoßend.
Als möglicher US - Präsident wird Obama nicht den Rest der Welt mit Geschenken überhäufen. Er verlangt schon jetzt mehr als nur eine Solidarität der Worte, er pocht darauf, dass Europa - insbesondere Deutschland - seiner Verantwortung als Großmacht nachkommt und reichlich Geld und Soldaten schickt.
Diese Forderungen von Barack Obama dürften den Zuspruch für ihn sehr schnell in Europa schmälern.
Sollte US - Senator Obama aber tatsächlich gewinnen, dann wird er der 44. Präsident Amerikas sein und der vertritt bekanntlich zuerst und ausschließlich amerikanische Interessen, nicht europäische oder sogar deutsche.
Dass Deutschland dem schwarzen amerikanischen Messias trotzdem zujubelt, liegt an der Sehnsucht nach Emotionen und tollen Events. Barack Obama ist für uns Mütter nur ein billiger Volkstribun oder ein Prediger, der ähnlich wie der Rattenfänger von Hameln auf der Jagd nach Infantilen ist.
Der intellektuelle Gehalt von Barack Obamas Rede in Berlin war äußerst übersichtlich. Uns hat diese Rede Furcht und Angst eingeflösst und sehr deutlich die zwei Gesichter des schwarzen „Superkandidaten“ gezeigt.
Helfen Sie uns, lieber Herr Piasetzky, denn Deutschland wird nicht am Hindukusch verteidigt.
Kanzlern Merkel ist keine Mutter. Sie opfert sinnlos deutsche Soldaten und will höchstwahrscheinlich die Deutschen noch tiefer in den Krieg am Hindukusch und im Irak hineinziehen.
Der amerikanische Traum vom Geld, Glück und billigem Erdöl ist bereits gestorben und soll vor allem für Deutschland kein böses Erwachen haben.
Wir wollen keine toten oder verstümmelte deutsche Männer - wir wollen Frieden - wir sind die Mehrheit in Deutschland.
Mit herzlichen Grüssen
Ihre
VERFASSERINNEN
DRSB
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