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DRSB

Deutscher Rentenschutzbund e.V.

Redaktionsteam

Leitung:

Udo Johann Piasetzky · Andreas Kallen · Hans - Josef Leiting

Düsseldorf, den 19. Juli 2008

 

 

Dampf ablassen
Das demokratisch soziale Ventil - 29. Kalenderwoche 2008

Leserbriefe von DRSB - Lesern

 

 

Die Leserbriefe wurden nach Themengebiete aufgeteilt und nach einem Zufallsgenerator ausgewählt.

 

Der DRSB e.V. versichert allen Lesern, dass der Wunsch nach Anonymität respektiert und gewahrt bleibt.

 

An dieser Stelle weisen wir ausdrücklich darauf hin, dass die nachfolgenden Leserzuschriften vom DRSB e.V. nicht auf Wahrheit oder juristische Wahrhaftigkeit geprüft wurden und insofern ausschließlich die Meinungen der jeweiligen Autoren darstellen.

 

 

 

1. Leserbrief / anonymisiert

 

Herrn

Udo Piasetzky

Vorstandsvorsitzender

Deutscher Rentenschutzbund e.V.

Ikenstraße 8

40625 Düsseldorf

 

XXXXXXXX, den 11. Juli 2008

 

Sehr geehrter Herr Piasetzky,

 

bedingt durch die internationale Finanzkrise verbrennt das Vertrauen in die Geld- und Finanzinstitute in Deutschland. Wieder einmal müssen die Steuerzahler und die betrogenen Anleger dafür den Kopf hinhalten. Bankhäuser waren einmal in der deutschen Form des Sozial - Kapitalismus das Rückgrat der Wirtschaft und unseres Staates.

 

Banken und Versicherungen garantierten Jahrzehnte lang Stabilität und waren das Nervenzentrum sowie eine Bastionen von Seriosität und Vertrauen.

 

Mit der Anheizung der Globalisierung entwickelte sich ein Haifisch - Kapitalismus, der nun schon die dritte Finanzkrise in Folge durchschreitet. Für viele Bürger in unserem Land verlieren Banken und Versicherungen täglich mehr Vertrauen.

 

Obwohl sie selbst das uneingeschränkte Vertrauen ihrer Kunden bedingungslos erwarten, trauen sie sich gegenseitig nicht mehr. Die Zusagen der Manager von Banken und Versicherungen sind kaum noch einen Schuss Pulver wert. Nur zögerlich und  scheibchenweise dringt die Wahrheit über Milliardenrisiken in ihren Bilanzen an die Öffentlichkeit.

 

Der amerikanische Notenbankchef Ben Bernanke sieht aktuell vier Billionen US - Dollar von der Vernichtung bedroht. 4000 Milliarden Dollar, zum Großteil von gutgläubigen Deutschen wurden in leichtsinnig vergebenen amerikanischen Hypotheken - Krediten, regelrecht pulverisiert.

 

Für diese oberfaulen „lukrativen“ Anlagen der deutschen Staats- und Landesbanken aber haben Steuerzahler und Sparer aufzukommen, denn die Landesbanken gehören den Landesregierungen und Sparkassen.

 

Mit Recht fürchten die Bürger den Verlust ihres Geldes und kaufen seit Monaten die verfaulten Finanzprodukte von Banken und Versicherungen nicht mehr.

 

Der Chef der Deutschen Bank, Josef Ackermann, spricht auf Grund der verständlichen Verweigerung der Bürger bereits von einem Investorenstreik. Trotz der katastrophalen Ergebnisse versuchen die Finanzinstitute, mit der willfährigen Hilfe tausender Mitarbeiter von Strukturvertrieben, tagtäglich den Deutschen das Geld aus der Tasche zu ziehen.

 

AWD, DVAG und OVB sowie deren „Abspaltungen“ schwatzen den gutgläubigen Bürgern Finanzprodukte auf, die ihre Zuverlässigkeit vermutlich niemals beweisen können. Solange in den Aufsichts- und Beiräten der Strukturvertriebe hochrangige Politstars sitzen und eine Menge Geld damit verdienen, wird der Kundenschutz kleingeschrieben.

 

Obwohl mehr als 42 Millionen Bürger das Internet regelmäßig nutzen, vertrauen sie in den „Beratungsgesprächen“ noch immer den blumigen Aussagen der dubiosen Strukturmitarbeiter, statt einmal auf die Internetforen der geschädigten Kunden und Vertriebsmitarbeiter zu schauen. Schon nach kurzem Studium dieser Seiten würden die meisten Bürger den blumigen Aussagen der Strukturmitarbeiter keinerlei Glauben mehr schenken und sie für immer vor die Tür setzen.

 

Bis zu 8% erhalten die Strukturvertriebe an Abschlussprovisionen von Banken und Versicherungsgesellschaften. Diese horrenden Kosten werden von den monatlichen Kunden - Beiträgen bezahlt und schmälern die Renditen für die Bürger.

 

Eigentlich ist diese Struktur - Vertriebsart nichts anderes als eine gigantische

Geldeinpflege - Maschine für Heuschrecken, die auch mit der Hilfe der Medien künstlich am Leben erhalten wird.

 

Da ist es eine Wohltat, die aufklärenden DRSB - Artikel zu lesen, die schonungslos die größten Lügengebilde zum Einsturz bringen. Der DRSB e.V. ist aus meiner Sicht schon heute der beste Verbraucherschützer in Deutschland.

 

Machen Sie weiter so. Meine Unterstützung haben Sie.

 

Mit freundlichen Grüssen

 

DIE VERFASSERIN

 

             

 

2. Leserbrief / anonymisiert

 

 

Deutscher Rentenschutzbund e.V.

Herrn Udo Johann Piasetzky

Vorstandsvorsitzender

Ikenstraße 8

40625 Düsseldorf

 

XXXXXXX, den 15. Juli  2008

 

Deutschland im Finanzdesaster

 

Sehr geehrter Herr Piasetzky,

 

aufgrund der US - Finanzkrise und der dadurch erlittenen herben Verluste vergeben die deutschen Banken der Wirtschaft nur noch zögerlich Kredite, was allgemein die Investitionstätigkeit einschränkt und für kleine Firmen vielfach das Aus bedeutet.

 

Die Neusser Wirtschaftsauskunftei Creditreform schätzt, dass in diesem Jahr 27000 bis 30000 Firmen in Deutschland vor der Pleite stehen. Das wären rund 9% Prozent mehr als in 2007.

 

Geraten Kernkraftwerke außer Kontrolle kann das in der gefürchteten Kernschmelze enden. Die deutschen Finanzinstitute erleben augenblicklich so etwas wie eine Kernschmelze des Vertrauens, die realistisch betrachtet, am Ende zu einer Kernschmelze der Banken und Versicherungen auswachsen kann.

 

Die Steckenpferde inkompetenter, korporatistischer und ehrgeiziger Politiker sind bekanntlich die Landesbanken. Mit der tatkräftigen Unterstützung der oftmals untauglichen Manager wurden einige in den Ruin getrieben. Allein nur mit der Hilfe von Steuermilliarden musste die Düsseldorfer IKB vor der Pleite gerettet werden. Jeder Deutsche haftet quasi mit rund 100 Euro für die fragwürdigen IKB - Abenteuer.

 

Auch die sächsische Landesbank verzockte bislang runde fünf Milliarden Euro, die auf die Bürger steuertechnisch umgelegt werden müssen.

 

Etatsanierung und Abbau der Staatsschulden sowie notwendige Ausgaben für Bildung, Kindertagesstätten und andere soziale Projekte bleiben dadurch auf der Strecke.

In ihrer Not und Verzweifelung diskutieren Politiker, Vorstände und Aufsichtsräte über die Fusion von Commerzbank, Dresdner Bank und der Postbank anstatt die Bürger vor weiteren Spekulationsblasen zu warnen. Fusionen waren aber noch nie ein Heilmittel, sondern verzögerten notwendige Sanierungen.

 

Viele wünschen sich deshalb einen harten Schnitt, mit dem dann für politische Banksysteme und für die dilettantischen Polit - Aufseher das Ende kommt.

 

Ihr Verein hat vor Jahren wirtschaftlich vernünftige und umsetzbare Vorschläge zur Sanierung und Reformierung der Finanzwirtschaft gemacht. Mich würde interessieren, wie darauf die verantwortlichen Politiker und Manager reagiert haben.

 

Die DRSB - Versorgungswerke könnten ein Meilenstein in der Alterssicherung werden und sollten meiner Meinung nach sofort eingeführt werden.

 

Mit vorzüglicher Hochachtung

 

DIE VERFASSER

 

 

             

 

DRSB

 

Wir kämpfen seit 20 Jahren mit der Stimme der Demokratie

für

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sichere, langfristige Arbeitsplätze,

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sichere, gerechte und leistungsfähige Sozialsysteme,

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