DRSB
Deutscher Rentenschutzbund e.V.
Redaktionsteam
Leitung:
Udo Johann Piasetzky · Andreas Kallen · Hans - Josef Leiting
Düsseldorf, den 22. Mai 2008
Leserbriefe von DRSB - Lesern
Die Leserbriefe wurden nach Themengebiete aufgeteilt und nach einem Zufallsgenerator ausgewählt.
Der DRSB e.V. versichert allen Lesern, dass der Wunsch nach Anonymität respektiert und gewahrt bleibt.
An dieser Stelle weisen wir ausdrücklich darauf hin, dass die nachfolgenden Leserzuschriften vom DRSB e.V. nicht auf Wahrheit oder juristische Wahrhaftigkeit geprüft wurden und insofern ausschließlich die Meinungen der jeweiligen Autoren darstellen.
1. Leserbrief / anonymisiert
Herrn
Udo Piasetzky
Vorstandsvorsitzender
Deutscher Rentenschutzbund e.V.
Ikenstraße 8
40625 Düsseldorf
XXXXXXXX, den 15. Mai 2008
Hugo Chávez der Merkel - Kritiker?
Sehr geehrter Herr Piasetzky,
die ungerechtfertigten Angriffe von Venezuelas Staatschef Hugo Chávez auf unsere Bundeskanzlerin Angela Merkel scheinen kein Ende zu nehmen.
Heute attestierte er ihr erneut, wenig freundlich zu sein und ein merkwürdiges Verhalten gegenüber Lateinamerika zu zeigen.
Merkel sollte sich wie eine Staatsfrau benehmen und dürfe nicht Pfeile verschießend nach Lateinamerika kommen.
Angela Merkel fehle schließlich alles, einschließlich Vernunft.
Hugo Chávez wolle die Zusammenarbeit mit dem Deutschen Volk nicht verweigern, betonte der Venezolaner voller Inbrunst.
Den Gipfel sieht Hugo Chávez als gute Gelegenheit, die Beziehungen zwischen den beteiligten Weltregionen zu vertiefen, unabhängig von der Ideologie der teilnehmenden Regierungen.
Europa sollte sich ohnehin in Lateinamerika mehr einzusetzen, nachdem die USA nach dem 11. September 2001 die lateinamerikanischen Staaten links liegen ließ.
Neben den asiatischen Staaten sind die Lateinamerikaner die Märkte von morgen. Heute schon sind Lateinamerika und Europa gleichberechtigte Partner, die voneinander lernen und die voneinander profitieren können.
Angela Merkel will deshalb auch auf dem Gipfel den verstärkten Anbau von Energiepflanzen wie Zuckerrohr oder Soja zur Produktion von Ethanol thematisieren.
Weitere Schwerpunkte des EU - Lateinamerika-Gipfels am Freitag sind die Themen Armutsbekämpfung und sozialer Zusammenhalt sowie Energie, Umwelt und Klimawandel.
Für mich durchaus ein richtiger Weg den Angela Merkel beschreitet. Vielleicht kann der Ausbau der Handelsbeziehungen mit lateinamerikanischen Staaten sichere Langfristarbeitsplätze in Deutschland schaffen.
In den Jahren 2004 bis 2007 hat der DRSB e.V. die Intensivierung aller Beziehungen zu lateinamerikanischen Staaten gefordert.
Sehen Sie sich jetzt bestätigt?
Teilen Sie mit bitte Ihre Einschätzung der Lage mit. Bekanntlich scheinen Sie ja nun nicht gerade der beste Freund unserer Bundeskanzlerin zu sein.
Ich freue mich schon heute auf Ihre Antwort.
Mit freundlichen Grüßen
DER VERFASSER
2. Leserbrief / anonymisiert
Deutscher Rentenschutzbund e.V.
Herrn Udo Johann Piasetzky
Ikenstraße 8
40625 Düsseldorf
XXXXXXX, den 16. Mai 2008
Sahra Wagenknecht: Das kommunistische Gespenst
Sehr geehrter Herr Piasetzky,
bekanntlich sind die Mitarbeiter des Bundesamtes für Verfassungsschutz der neuen Linken schon lange ein Dorn im Auge. Oft reagiert die Partei auf die Beobachtung durch den Inlandsgeheimdienst mit beißendem Sarkasmus und juristischen Mitteln.
Bodo Ramelow, der Vize der linken Bundestagsfraktion, erstritt im Januar ein Urteil vor dem Kölner Verwaltungsgericht, das eine Überwachung durch den saarländischen Landesverfassungsschutz für rechtswidrig erklärte.
Zusätzlich ist vor dem Bundesverfassungsgericht eine Klage anhängig, die eine Ausspähung der Linken generell beenden soll.
Für viele Deutsche ist aber das wesentlichste Problem der Linkspartei die Duldung, Nutzung und Integration eindeutig extremistischer Kräfte.
Auch nach der Fusion von PDS und WASG sind die Linken immer noch offen für extremistische Kräfte.
Niemand versucht, mit den Mitteln des Verfassungsschutzes Mitglieder und Sympathisanten der Linken zu diskreditieren oder zu desavouieren, kommunistische Parolen und Gedanken gehören aber nicht in eine demokratische Partei in Deutschland.
Sahra Wagenknecht, die Galionsfigur der kommunistischen Plattform, wollte trotzdem auf dem Parteitag Ende Mai in Cottbus für einen Vorstandsposten kandidieren.
Wahrscheinlich auf Druck der Parteiführung erklärte die Europaabgeordnete in Berlin, sie wolle verhindern, dass der erste Parteitag der Linken nach der Fusion 2007 von Grabenkämpfen dominiert werde und verzichtete auf eine Kandidatur.
Das ist auch gut so!
Sahra Wagenknecht das
- kommunistische Gespenst -
bleibt nicht nur den Linken, sondern uns allen erhalten. So etwas ist für mich ein großer Skandal.
Mit freundlichem Gruß
DER VERFASSER
DRSB
Wir kämpfen seit 20 Jahren mit der Stimme der Demokratie
für
einen modernen Sozialstaat,
sichere, langfristige Arbeitsplätze,
sinnvolle, gerechte und lernfähige Rentensysteme,
sichere, gerechte und leistungsfähige Sozialsysteme,
und für
korruptionsfreie Demokratie in Deutschland und der EU.