DRSB
Deutscher Rentenschutzbund e.V.
Redaktionsteam
Leitung:
Udo Johann Piasetzky · Andreas Kallen · Hans - Josef Leiting
Düsseldorf, den 12. Mai 2008
Leserbriefe von DRSB - Lesern
Die Leserbriefe wurden nach Themengebiete aufgeteilt und nach einem Zufallsgenerator ausgewählt.
Der DRSB e.V. versichert allen Lesern, dass der Wunsch nach Anonymität respektiert und gewahrt bleibt.
An dieser Stelle weisen wir ausdrücklich darauf hin, dass die nachfolgenden Leserzuschriften vom DRSB e.V. nicht auf Wahrheit oder juristische Wahrhaftigkeit geprüft wurden und insofern ausschließlich die Meinungen der jeweiligen Autoren darstellen.
1. Leserbrief / anonymisiert
Herrn
Udo Piasetzky
Vorstandsvorsitzender
Deutscher Rentenschutzbund e.V.
Ikenstraße 8
40625 Düsseldorf
XXXXXXXX, den 07. Mai 2008
Deutschland ist keine echte Demokratie mehr
Sehr geehrter Herr Piasetzky,
nicht nur nach Ansicht des Parteienkritikers Hans Herbert von Arnim ist Deutschland keine echte Demokratie mehr.
Die Bürger haben doch fast nichts mehr zu sagen. Bei uns gibt es weder Herrschaft durch das Volk noch für das Volk. Damit sind wir in der BRD keine wirklich echte Demokratie.
Deutschland wird unterjocht von der politischen Klasse, die auch noch fest daran glaubt eine Elite zu sein. In Wirklichkeit dominieren uns die Berufspolitiker, die gerade einmal knapp 2% aller Mitglieder in den deutschen Parteien ausmachen.
Diese Dominanzkaste arbeitet ausnahmslos aus Eigeninteresse in die eigene Tasche. Wie vom DRSB gefordert brauchen wir in Deutschland eine durchgreifende Reform der Politik.
Politik ist viel zu wichtig, um sie allein den so genannten Berufspolitikern zu überlassen.
Die vorgestellten DRSB - Modelle sind meiner Meinung nach auf mehr direkte Demokratie durch Bürgerbegehren und Volksentscheide ausgerichtet und werden den Berufspolitikern die Grenzen ihrer Allmacht aufzeigen. Die Abschaffung der Länderparlamente spart sogar eine Menge Steuergelder.
Direkt von den Bürgern gewählte Politiker haben automatisch eine höhere demokratische Legitimation und eine größere Autorität auch gegenüber ihren eigenen Parteienapparaten.
Solange aber noch Zeitungen wie „Bild“ die Herrschaft der oftmals sehr untauglichen
Politiker - Klasse festigen, haben diese „Agenten des Kapitals“, die verflochten sind mit verschiedenen Konzernen und Medien die Oberhand.
Es ist für mich wichtig auch die Parteienlandschaft zu demokratisieren, zum Beispiel mit Ihren vorgeschlagenen Systemen.
Die innerparteilichen Demokratien zu stärken, scheint mir die beste Form zu sein Deutschland zu einer echten Demokratie reifen zu lassen.
Mit freundlichen Grüßen
DER VERFASSER
2. Leserbrief / anonymisiert
Deutscher Rentenschutzbund e.V.
Herrn Udo Johann Piasetzky
Ikenstraße 8
40625 Düsseldorf
XXXXXXX, den 08. Mai 2008
Wird aus Deutschland noch eine echte Demokratie?
Sehr geehrter Herr Piasetzky,
Demokratie bekommen deutsche Bürger nicht geschenkt, sondern man muss sie sich erkämpfen. Doch sind wir Deutsche nicht schon längst zu unbeweglich geworden, um für unsere legitimen Rechte einzutreten?
Die meisten Bürger lassen „die da oben“ in Ruhe gewähren und begnügen sich damit, ab und zu einmal zu kräftig meckern.
Solange nur einzelne Bürger verhalten herummeckern, ändert sich in Deutschland gar nichts. Nur in der Masse sind die Bürger stark, wenn sie sich einig sind.
Denn die Machthaber haben in den Zeiten der Postdemokratie gelernt, wie man die Meinung der Bürger mit der Hilfe willfähriger Medien manipulieren kann. Das beste Beispiel ist der Irakkrieg oder der Afghanistan Konflikt, der unter Mittäterschaft der deutschen Medien mit Lügen begonnen wurde.
Wenn in Deutschland mit solchen Methoden junge Männer wieder in den Krieg geschickt werden können, dann sind wir nichts anderes als eine Operetten - Demokratie nach amerikanischem Muster.
Auch die Wahl der deutschen Abgeordneten ist nur ein einfältiges Absegnen von auserwählten Privilegierten, die von der Partei per Kungel - Filz als wünschenswert zu wählen bestimmt wurden.
Deutschland war noch nie eine echte Demokratie und wird erst eine funktionsfähige Demokratie werden, wenn die Bürger die Reife erlangen, für ihre Entscheidungsrechte auch hart zu kämpfen.
Nur dann können wir auch diejenigen, die uns immer vollmundig „Demokratie“ versprechen, in Wahrheit aber nur uns ausnutzen und ausbeuten wollen, davon jagen.
Deshalb sollten die Ministerpräsidenten der Länder, der Bundespräsident und der Bundeskanzler genau wie Bürgermeister und Landräte direkt gewählt werden können.
Eine Direktwahl ist eine gerechte Sache, denn dann haben wir in Stadt, Land und Bund nicht mehr so viele Dummschwätzer oder Versager.
Machen Sie mit dem DRSB e.V. weiter so. Sie sind auf dem richtigen Weg. Meine Unterstützung haben Sie, seit ich zum ersten Mal die DRSB - Internetseite las.
Mit freundlichen Grüssen
DER VERFASSER
DRSB
Wir kämpfen seit 20 Jahren mit der Stimme der Demokratie
für
einen modernen Sozialstaat,
sichere, langfristige Arbeitsplätze,
sinnvolle, gerechte und lernfähige Rentensysteme,
sichere, gerechte und leistungsfähige Sozialsysteme,
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korruptionsfreie Demokratie in Deutschland und der EU.