DRSB
Deutscher Rentenschutzbund e.V.
Redaktionsteam
Leitung:
Udo Johann Piasetzky · Andreas Kallen · Hans - Josef Leiting
Düsseldorf, den 30. April 2008
Leserbriefe von DRSB - Lesern
Die Leserbriefe wurden nach Themengebiete aufgeteilt und nach einem Zufallsgenerator ausgewählt.
Der DRSB e.V. versichert allen Lesern, dass der Wunsch nach Anonymität respektiert und gewahrt bleibt.
An dieser Stelle weisen wir ausdrücklich darauf hin, dass die nachfolgenden Leserzuschriften vom DRSB e.V. nicht auf Wahrheit oder juristische Wahrhaftigkeit geprüft wurden und insofern ausschließlich die Meinungen der jeweiligen Autoren darstellen.
1. Leserbrief / anonymisiert
Herrn
Udo Piasetzky
Vorstandsvorsitzender
Deutscher Rentenschutzbund e.V.
Ikenstraße 8
40625 Düsseldorf
XXXXXXXX, den 21. April 2008
Rentner müssen wieder arbeiten
Sehr geehrter Herr Piasetzky,
immer mehr Rentner müssen wieder arbeiten, um finanziell besser über die Runden zu kommen.
Auch das wenige Geld wird zusehend knapper. Die realen Renten sind in den letzten fünf Jahren um 8,5% gesunken.
Stagnierende Altersbezüge und galoppierende Inflation, die die Kaufkraft drücken, so sieht das Leben in Deutschland aus.
Der Sozialverband Deutschland befürchtet mittlerweile sogar, dass der Verlust bis 2010 auf mehr als 10% ansteigen könnte. Da bleibt uns Rentnern nur noch der Ausweg, die Linkspartei von Oskar Lafontaine zu wählen.
Fast schon entsteht der Eindruck als verfahre die Regierung nach dem Grundsatz:
Wo mehr alte Menschen sind, müssen auch mehr alte Menschen arbeiten.
Der Deutsche Gewerkschaftsbund warnt genau wie Sie vor einer dramatisch zunehmenden Altersarmut in Deutschland. Wenn wir so weiter machen, werden spätestens in 15 Jahren Millionen Rentner von der Sozialhilfe leben müssen.
Die schwierige finanzielle Lage von einigen Rentnern steuert zielgerichtet in ein Chaos.
Helfen Sie uns, sonst herrscht nur noch Ratlosigkeit und Chaos. Warten Sie nicht weiter auf die Einsicht der Berliner Politiker. Handeln Sie endlich.
Unsere Unterstützung haben wir Ihnen zugesagt.
Mit freundlichen Grüßen
DIE VERFASSER
2. Leserbrief / anonymisiert
Deutscher Rentenschutzbund e.V.
Herrn Udo Johann Piasetzky
Ikenstraße 8
40625 Düsseldorf
XXXXXXX, den 17. April 2008
Olympiaboykott
Sehr geehrter Herr Piasetzky,
haben wir in unserem Land nicht schon ausreichend Probleme genug?
Müssen alle Medien ständig über einen Olympiaboykott reden?
Würden die Spiele 2008 in Washington stattfinden regte sich kein Protest. Obwohl die Amerikaner den Irak noch immer besetzt halten und historisch keinen Anspruch auf afrikanisches Gebiet haben, bleiben hörbare Proteste aus.
Seit Abu Ghraib und Guantanamo weiß die Welt wie Amerika Folterungen neu interpretiert. In vielen US - Bundesstaaten werden Menschen nach wie vor auf dem elektrischen Stuhl oder mit der Giftspritze hingerichtet.
Ein Boykott der Olympischen Spiele in Washington könnte da schon Sinn machen. Leider träfe es wieder immer die Falschen. Die Sportler und die amerikanischen Bürger können nichts dafür, wenn Bush und Cheney in ihrer unermesslichen Arroganz weltweit Kriege führen.
Ähnlich verhält es sich mit den Chinesen. Der überwiegende Teil der Bevölkerung freut sich auf die Olympischen Spiele und ist stolz auf das Land.
Die unwürdigen Angriffe auf die olympischen Spiele müssen das chinesische Volk tief treffen. Eine Veränderung der politischen Landschaft wird dadurch nicht zu erreichen sein.
Statt die Pekinger Politiker zu schwächen, arbeiten die Profi - Boykotteure ihnen direkt in die Arme.
Jeder Deutsche hat das Recht seinen Protest zum Ausdruck zu bringen, aber bitte ohne Gewalt und ohne die Gefühle des chinesischen Volkes zu verletzen.
Denn wenn kraftvolle Männer in Paris einer behinderten Chinesin im Rollstuhl die olympische Fackel entreißen, dann sind solche Bilder die beste Propaganda für chinesische Politiker.
Was Boykottmaßnahmen wirklich zu Stande bringen können ist ohnehin zweifelhaft. Selbst unzufriedene Chinesen werden sich nach den Bildern in Paris mit ihren Politikern solidarisieren.
Ihre hoch geschätzte Meinung zu diesem Thema interessiert mich deshalb sehr.
Mit freundlichen Grüssen
Ihr
VERFASSER
DRSB
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