Sie sind hier: » »Dampf ablassen« Das demokratisch soziale Ventil » Dampf ablassen, 2008 » »Dampf ablassen« Das demokratisch soziale Ventil 17. Kalenderwoche 2008 Leserbriefe von DRSB Lesern 
 

DRSB

Deutscher Rentenschutzbund e.V.

Redaktionsteam

Leitung:

Udo Johann Piasetzky · Andreas Kallen · Hans - Josef Leiting

Düsseldorf, den 25. April 2008

 

 

Dampf ablassen
Das demokratisch soziale Ventil - 17. Kalenderwoche 2008

Leserbriefe von DRSB - Lesern

 

 

Die Leserbriefe wurden nach Themengebiete aufgeteilt und nach einem Zufallsgenerator ausgewählt.

 

Der DRSB e.V. versichert allen Lesern, dass der Wunsch nach Anonymität respektiert und gewahrt bleibt.

 

An dieser Stelle weisen wir ausdrücklich darauf hin, dass die nachfolgenden Leserzuschriften vom DRSB e.V. nicht auf Wahrheit oder juristische Wahrhaftigkeit geprüft wurden und insofern ausschließlich die Meinungen der jeweiligen Autoren darstellen.

 

 

             

 

1. Leserbrief / anonymisiert

 

Herrn

Udo Piasetzky

Vorstandsvorsitzender

Deutscher Rentenschutzbund e.V.

Ikenstraße 8

40625 Düsseldorf

 

XXXXXXXX, den 15. April 2008

 

 

Die direkten Auswirkungen des Telekom - Prozesses

 

Sehr geehrter Herr Piasetzky,

 

die Zeugenaussage von Ron Sommer im Telekom - Prozess war von allen Betroffenen mit Spannung erwartet worden.

 

Doch, überheblich wie immer, gab der frühere Konzernchef nur Plattitüden von sich und  war nicht aus der Reserve zu locken.

 

Fast schon unterwürfig räumte der aalglatte Ron Sommer aber ein, dass er vor dem Börsengang Gespräche mit Voicestream - Chef John Stanton geführt hatte.

 

Das Treffen, in einem New Yorker Hotel soll nur ein „Abtasten“ vom Vorstand von Voicestream mit ihm gewesen sein. Was auch immer Ron Sommer unter „Abtasten“ verstehen mag, ließ er, wie so vieles in seiner Amtszeit, im Dunkeln.

 

Vehement wies Ron Sommer den Vorwurf zurück, den Anlegern beim dritten Börsengang im Juni 2000 Informationen oder die wahren Absichten über die milliardenschwere Übernahme des

US - Mobilfunkkonzern Voicestream

 

verschwiegen zu haben.

 

Eine Kaufentscheidung sei erst Mitte Juli 2000 erfolgt, sagte Sommer während des dritten Verhandlungstages im Frankfurter Mega - Prozess.

 

Ein Kaufpreis von 39 Milliarden Euro sei, so Ron Sommer, nicht nur gerechtfertigt, sondern normal. Warum erst nach der Geldeinpflege durch den Börsengang die Kaufentscheidung fiel, wurde von Sommer überhaupt nicht angesprochen.

 

Erstaunlicherweise arbeitet Ron Sommer heute als Berater für den Telekomaktionär

 

>>> Blackstone <<<,

 

der als „dubiose Fondsgesellschaft“ und so genannte „Heuschrecke“ ständig in den Medien präsent ist.

 

In einem Ihrer DRSB - Artikel schreiben Sie über verdeckte Korruptionsmethoden:

 

„Bezahlt wird hinterher“.

 

Bei seinem unrühmlichen Auftritt dürfte Ron Sommer sich an seine letzten Tage als Telekom - Chef erinnert haben, als der einstige Börsenstar für tausende deutsche Bürger zum Star - Buhmann der Nation mutierte.

 

Wie vor sechs Jahren standen erneut die von Ron Sommer verursachten milliardenschweren Börsenkursverluste im Mittelpunkt.

 

Genau wie damals achtet Ron Sommer, der übrigens unter schwerem Polizeischutz den improvisierten Verhandlungssaal im Bürgerhaus Frankfurt - Bornheim betreten musste, trotz aller Widrigkeiten auf eine tadellose Erscheinung:

 

Gut gebräunt wie immer, dunkelblauer Nadelstreifenanzug, rotes Einstecktuch.

 

So etwas erscheint dem professionellen Geldvernichter wichtiger, als das Elend der geprellten Telekom - Aktionäre.

 

Wer da auf Selbstkritik angesichts der Klagen von circa 17 000 Kleinaktionären oder gar auf Aussagen zu Gunsten der Kläger gewartet haben mochte, der wurde wieder einmal gründlich enttäuscht.

 

In welchem Umfeld sich der promovierte Mathematiker noch heute bewegen darf, bleibt für die meisten Betroffenen unverständlich.

 

Ron Sommer ist nicht nur Berater der Heuschrecke > Blackstone <, sondern zusätzlich auch noch Aufsichtsrat der Münchener Rückversicherung und des Chemiekonzerns Celanese.

 

Vielleicht sollte gegen Ron Sommer einmal der Staatsanwalt ermitteln und seine womöglichen Verstrickungen und Interessenkonflikte näher durchleuchten. Mit sauberen Methoden lief der US - Deal sicherlich nicht ab.

 

So lange noch Typen vom Schlage eines Ron Sommers in Deutschland frei herumlaufen dürfen, sollten sich Politiker nicht wundern, wenn deutsche Bürger vermehrt den Parteien den Rücken zudrehen.

 

Für mich entsteht sowieso die Frage:

 

„Warum gründet der DRSB e.V. keine politische Partei?“

 

Mit einem Wählerpotential von mehr als 22 Millionen Rentnerinnen und Rentner müsste dieser Partei zu jeder Wahl die absolute Mehrheit der Wählerstimmen nur so zufliegen.

 

Aus unserem persönlichen Telefonat weiß ich, dass Sie immer noch auf die Einsicht der deutschen Politiker bauen. Trotzdem sollten Sie über meinen Vorschlag nachdenken, denn selbst die CDU scheint seit der großen Koalition auf einem fürchterlichen neoliberalen Trip zu sein.

 

Die Verursacher der Armuts - Agenda 2010 werden in den nächsten Wahlen ohnehin ihren Denkzettel erhalten.

 

Da nützt es wenig, wenn die SPDler im Ruhrgebiet den Wohlstandsvernichter

 

>>> Wolfgang Clement <<<

 

aus der SPD schmeißen möchte und die ach so „ökologischen“ Grünen den „kostenfrei“ BMW - fahrenden Polithasadeur

 

>>> Reinhard Bütikofer <<<

 

nach Brüssel entsorgen.

 

Deutschland braucht wieder Stabilität und Perspektiven durch glaubwürdige Politiker, die nicht in undurchsichtige Machenschaften verstrickt oder sogar „amerikahörig“ sind.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

DER VERFASSER  

 

 

             

 

2. Leserbrief / anonymisiert

 

 

Deutscher Rentenschutzbund e.V.

Herrn Udo Johann Piasetzky

Ikenstraße 8

40625 Düsseldorf

 

 

XXXXXXX, den 16. April  2008

 

Wohlstandsvernichterin Ulla Schmidt

 

Sehr geehrter Herr Piasetzky,

 

herzlichen Dank für die aufklärenden DRSB - Artikel. So oft wir können durchforstet  unser Freundeskreis Ihre Internetseite.

 

Uns gefällt besonders gut das Aufdecken der Ursachen und Zusammenhänge bei den Wohlstandsvernichtungsaktionen unserer Politiker.

 

Leider lassen Sie ein Thema vollkommen links liegen.

 

Kaum ein Thema entzweit zurzeit aber die CDU und die SPD so sehr, wie der geplante Gesundheitsfonds. Immer mehr Unionspolitiker verlangen von der gefährlichsten Wohlstandsvernichterin in Deutschland

 

Ulla Schmidt,

 

das gesamte Vorhaben sofort zu stoppen.

 

Hinterlistig kommt Ulla Schmidt ihren Kritikern vermeintlich entgegen.

 

Doch zu welchem Preis?

 

Deutsche Bürger sollen nach der Vorstellung der Aachenerin als Patienten bei Kasseninsolvenz mithaften.

 

Nach den irrigen Visionen von Ulla Schmidt sollen die Länder im Fall einer Krankenkassenpleite von allen Kapitalverpflichtungen entbunden werden, die entstandenen Schulden sollen dann die Krankenkassen - Mitglieder übernehmen.

 

Der verrückte Hintergrund ist, dass die Bundesländer nicht für die Altersversorgung der Krankenkassenbeschäftigten haften wollen.

 

Künftig sollen also bei einer Insolvenz einer Krankenkasse zunächst die übrigen Krankenkassen einspringen.

 

So etwas steht schwarz auf weiß in einem Eckpunkte - Entwurf für ein

 

„Gesetz zur Herstellung der Insolvenzfähigkeit aller Krankenkassen.“

 

Nach den abwegigen Visionen der wohl gefährlichsten Wohlstandsvernichterin in Deutschland,

Ulla Schmidt,

 

sollen als neuer Haftungsträger zunächst die jeweiligen Schwester - Krankenkassen einspringen.

 

Daran anschließend sollen alle Versicherten in Haftung genommen werden.

 

Das bedeutet, dass das ein Krankenkassenvorstand Millionen Gelder verbrennen oder veruntreuen kann und für den angerichteten Schaden die gutgläubigen Bürger zur Opferbank geführt werden.

 

Wer stoppt endlich diese vermutlich wild gewordene Wohlstandsvernichterin?

 

Schon mehrfach haben wir Sie angeschrieben und mit wichtigen Informationen und Details versorgt. Langsam entsteht für uns der Eindruck, dass Sie als Rheinländer eine Artgenossin schützen wollen.

Enttarnen Sie in Ihrer bewährten Art und Weise - recht bald - diese womöglich größte Wohlstandsvernichterin in Deutschland.

 

Wir sind gespannt auf Ihre sehr geschätzte Antwort.

 

Mit freundlichen Grüssen

 

DIE VERFASSER

 

 

 

             

 

DRSB

 

Wir kämpfen seit 20 Jahren mit der Stimme der Demokratie

für

einen modernen Sozialstaat,

sichere, langfristige Arbeitsplätze,

sinnvolle, gerechte und lernfähige Rentensysteme,

sichere, gerechte und leistungsfähige Sozialsysteme,

und für

korruptionsfreie Demokratie in Deutschland und der EU.

 

 

             

DRSB e.V.
Deutscher Rentenschutzbund e.V.

Ikenstraße 8
40625 Düsseldorf
(Verwaltungssitz)
eMail: drsb@deutscher-rentenschutzbund-ev.de
Website: http://www.deutscher-rentenschutzbund-ev.de
Impressum

Wer wir sind
Links

Spenden für ein nutzmehrendes
deutsches Rentensystem