DRSB
Deutscher Rentenschutzbund e.V.
Redaktionsteam
Leitung:
Udo Johann Piasetzky · Andreas Kallen · Hans - Josef Leiting
Düsseldorf, den 08. März 2008
Leserbriefe von DRSB - Lesern
Die Leserbriefe wurden nach Themengebiete aufgeteilt und nach einem Zufallsgenerator ausgewählt.
Der DRSB e.V. versichert allen Lesern, dass der Wunsch nach Anonymität respektiert und gewahrt bleibt.
An dieser Stelle weisen wir ausdrücklich darauf hin, dass die nachfolgenden Leserzuschriften vom DRSB e.V. nicht auf Wahrheit oder juristische Wahrhaftigkeit geprüft wurden und insofern ausschließlich die Meinungen der jeweiligen Autoren darstellen.
1. Leserbrief / anonymisiert
Herrn Udo Piasetzky
Vorstandsvorsitzender
Deutscher Rentenschutzbund e.V.
Ikenstraße 8
40625 Düsseldorf
XXXXXXXX, den 16. Februar 2008
„Mackie“ Seilschaften in der deutschen Assekuranz
Sehr geehrter Herr Piasetzky,
der „Ex - Mackie“ Dr. Torsten Oletzky und heutige Vorstandsvorsitzende des Ergokonzerns kündigt demnächst Übernahmen im Südosteuropa und Asien an.
Der Versicherungskonzern Ergo will Konkurrenten im Ausland übernehmen, um damit neue Geschäftsmöglichkeiten zu erschließen. Vorstandschef Torsten Oletzky möchte auf eine Reihe von kleinen und mittleren Akquisitionen setzen.
Dafür braucht der Ergokonzern
nicht nur einen langen Atem sondern auch viel Geld.
Geld das aus vielen hunderttausend kleinen Beiträgen der Ergokunden „erwirtschaftet“ wurde. Schon ein gewisser Ex- Vorstand Rosenberg erwies sich als Geldverbrenner im großen Stil.
Rein vorsorglich kritisiert der „Ex - Mackie“ Dr. Torsten Oletzky einzelne Vorschriften des neuen Versicherungsrechts als nicht verbraucherfreundlich.
„Ex - Mackie“ moniert die unmittelbarere Beteiligung der Kunden an den Bewertungsreserven eines Versicherers. Seiner Meinung nach werde es schwieriger als bisher, Schwankungen bei der Rendite auszugleichen.
Auch die neuen Informationspflichten der Assekuranz führen seiner Ansicht nach nicht zu mehr Transparenz.
Die Rendite für Kunden des Ergokonzerns hängen aber davon ab, ob die Ergogesellschaften gerade mal wieder an der Börse einen Absturz hinter sich hatten, wie ihn einzelne Konzerngesellschaften bereits mehrfach erleben mussten.
Wäre es da nicht sinnvoller, wenn gute Gewinne erwirtschaftet werden können, diese dann der Versichertengemeinde zu Gute kommen zu lassen, statt sie in vielleicht dubiose Auslandsabenteuer zu investieren?
Womöglich ist es ein Hauptgrund dafür, dass nach Ansicht des „Ex - Mackies“ Torsten Oletzky die neuen Informationspflichten der Assekuranz nicht zu mehr Transparenz führen.
Echte Transparenz könnte ja die Ergokunden darüber aufklären, welche „Spielchen“ mit ihren Beitragen erneut getrieben werden.
Die unsäglichen „Mackie - Seilschaften“ sollten auch in der deutschen Assekuranz ein baldiges Ende finden.
Kämpfen Sie endlich für eine schnelle Verstaatlichung der deutschen
Versicherungsgesellschaften,
damit endlich dem Versicherungskollektiv die erwirtschafteten Gewinne zufließen und von Nutzen sind.
Mit freundlichen Grüßen
DER VERFASSER
2. Leserbrief / anonymisiert
Herrn
Hans - Josef Leiting
Vorsitzender der DRSB - Rentenkommission
Deutscher Rentenschutzbund e.V.
Ikenstraße 8
40625 Düsseldorf
XXXXXXX, den 16. Februar 2007
Das „Meckieproblem“ der Post
Sehr geehrter Herr Leiting,
wenn der Post - Aufsichtsrat am Montag in Bonn zusammentrifft, um über die Nachfolge von Vorstandschef Klaus Zumwinkel zu entscheiden, gilt als wahrscheinlichster Kandidat der 46-jährige
Frank Appel,
der schon Vorstandsmitglied des Post - Konzerns ist.
Der Aufsichtsrat muss zuvor formal über das Rücktrittsangebot von „Ex - Meckie“ Klaus Zumwinkels entscheiden und ihm womöglich sogar für die zurückliegende Amtszeit eine förmliche Entlastung erteilen.
Die Bundesregierung ist über die staatliche Kreditanstalt für Wiederaufbau mit 31% größter Einzelaktionär der Post AG.
Wenn nun der Nachfolger von
„Ex - Meckie“ Klaus Zumwinkels
der
„Ex - Meckie“ Frank Appel
werden sollte, der zurzeit im Post - Konzern für die Logistik - Sparte und das internationale Briefgeschäft zuständig ist, könnte das vermutliche unternehmerische Versagen des „Ex - Meckie“ Klaus Zumwinkels, insbesondere was die DHL betrifft, vollkommen von seinem Nachfolger vertuscht und vernebelt werden.
Das Cashburning bei der DHL ist doch der eigentliche Grund für den Ausverkauf der Postbank, die jahrzehntelang für viele kleine Kunden ein verlässlicher Partner war.
Warum berichtet der DRSB e.V. nicht über dieses
Zumwinkel - Desaster
der globalen „Meckie - Seilschaften“?
Mit freundlichen Grüssen
DIE VERFASSER
DRSB
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