DRSB
Deutscher Rentenschutzbund e.V.
Redaktionsteam
Leitung:
Udo Johann Piasetzky · Andreas Kallen · Hans - Josef Leiting
Düsseldorf, den 22. Februar 2008
Leserbriefe von DRSB - Lesern
Die Leserbriefe wurden nach Themengebiete aufgeteilt und nach einem Zufallsgenerator ausgewählt.
Der DRSB e.V. versichert allen Lesern, dass der Wunsch nach Anonymität respektiert und gewahrt bleibt.
An dieser Stelle weisen wir ausdrücklich darauf hin, dass die nachfolgenden Leserzuschriften vom DRSB e.V. nicht auf Wahrheit oder juristische Wahrhaftigkeit geprüft wurden und insofern ausschließlich die Meinungen der jeweiligen Autoren darstellen.
1. Leserbrief / anonymisiert
Herrn Udo Piasetzky
Vorstandsvorsitzender
Deutscher Rentenschutzbund e.V.
Ikenstraße 8
40625 Düsseldorf
XXXXXXXX, den 15. Februar 2008
SPD - Spitzenkandidatin Andrea Ypsilanti
Sehr geehrter Herr Piasetzky,
der Druck auf die hessische SPD - Spitzenkandidatin Andrea Ypsilanti, eine Zusammenarbeit mit der Linkspartei einzugehen, wird immer größer.
Was will die SPD noch von der neoliberalen FDP, die als möglicher Koalitionspartner nicht zur Verfügung steht?
Ständig betont der korporatistische FDP - Chef Jörg Uwe Hahn, dass in seiner Partei die Debatte um eine mögliche Koalition aus SPD, Grüne, und FDP - so genannte Ampel - als beerdigt zu betrachten sei.
Da eine große Koalition mit der hessischen CDU unter dem „Spalter“ Roland Koch keinen Sinn macht, wird hinter den Kulissen für das Tolerierungs- Modell plädiert, in dem sich eine Rot - Grüne Landesregierung mit Stimmen der Linken wählen und so Mehrheiten organisieren könnte.
Unser Ortsverein unterstützt diesen Vorschlag, dass die SPD sich gegenüber der Linkspartei öffnen sollte.
Koalitionen sollten ausschließlich nach politischen Abwägungen getroffen werden, denn auch in Berlin funktioniert die Koalition mit der Linkspartei gut.
Auch einige aufgeweckte Gewerkschaftsführer rufen die SPD zu einem pragmatischeren Umgang mit den Linken auf.
Die Linksparteimitglieder im Westen sind keine Kommunisten, sondern ausschließlich enttäuschte Sozialdemokraten.
Wir würden gerne von Ihnen in Erfahrung bringen, wie Sie und ihr Verein das Thema bewerten.
Indem wir uns auf Ihre sehr geschätzte Rückantwort freuen, verbleiben wir
mit freundlichen Grüßen
DIE VERFASSER
SPD Ortsverein XXXXXXXX
2. Leserbrief / anonymisiert
Herrn
Hans - Josef Leiting
Vorsitzender der DRSB - Rentenkommission
Deutscher Rentenschutzbund e.V.
Ikenstraße 8
40625 Düsseldorf
XXXXXXX, den 11. Februar 2007
Deutsche Unternehmer distanzieren sich deutlich von Merkel
Sehr geehrter Herr Leiting,
im Nachgang zu unserem Schreiben, vom XX. XXXXX 2007, möchten wir Ihnen heute die Mitteilung machen, dass die erfolglose Bundeskanzlerin nicht nur in unserem Arbeitskreis XXXXXXX an Zustimmung verliert.
Die deutschen Führungskräfte wenden sich verdrossen und enttäuscht von der großen Koalition ab. Frau Dr. Merkel kann bei uns nicht mehr auf Rückhalt zählen.
Mit der Wirtschaftspolitik der Schwarz - Roten Bundesregierung sind inzwischen fast alle unzufrieden, denn auch im sozialpolitischen Bereich folgt eine Fehlleistung der Anderen. In ihrer Verzweifelung setzen viele Unternehmer und Führungsmanager auf den profillosen FDP - Chef Dr. Westerwelle.
Nach unserem Kenntnisstand ist Guido Westerwelle ein fanatischer Anhänger der Chicagoer Schule, sodass befürchtet werden muss, dass im Falle einer Regierungsbeteiligung der FDP, der verunglückte neoliberale Kurs von Merkel noch verschärft wird.
Durch Ihre aufklärenden Artikel zum Thema der Chicagoer Schule haben Sie nicht nur uns die Augen geöffnet und uns bessere politische Alternativen aufgezeigt. Es wäre für uns sehr nützlich, wenn Ihr Verein einmal den Niedergang der Chicagoer Schule, nach dem Tod von Prof. Friedman, näher beleuchten könnte.
Im voraus vielen Dank, weiterhin „Glück auf“ und viel Erfolg für Ihre Arbeit.
Mit freundlichen Grüssen aus XXXXXXXXX
DIE VERFASSER
DRSB
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