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DRSB

Deutscher Rentenschutzbund e.V.

Redaktionsteam

Leitung:

Udo Johann Piasetzky · Andreas Kallen · Hans - Josef Leiting

Düsseldorf, den 12. Januar  2008

 

 

Dampf ablassen
Das demokratisch soziale Ventil - 02. Kalenderwoche 2008

Leserbriefe von DRSB - Lesern

 

 

Die Leserbriefe wurden nach Themengebiete aufgeteilt und nach einem Zufallsgenerator ausgewählt.

 

Der DRSB e.V. versichert allen Lesern, dass der Wunsch nach Anonymität respektiert und gewahrt bleibt.

 

An dieser Stelle weisen wir ausdrücklich darauf hin, dass die nachfolgenden Leserzuschriften vom DRSB e.V. nicht auf Wahrheit oder juristische Wahrhaftigkeit geprüft wurden und insofern ausschließlich die Meinungen der jeweiligen Autoren darstellen.

 

 

 

1. Leserbrief / anonymisiert

 

 

Deutscher Rentenschutzbund e.V.

Vorstand

Ikenstraße 8

40625 Düsseldorf

 

XXXXXXXX, den 03. Januar 2008

 

 

Diekmanns Entgleisungen

 

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

 

der Deutsche Presserat beschäftigt sich ständig mit unterschiedlichsten journalistischen Fehlleistungen, die er gemäß Ziffer 16 seines Pressekodex

 

 - „faire Berichterstattung“ -

 

auch massiv rügen kann.

 

Die Printmedien sind nach einer öffentlich ausgesprochenen Rüge verpflichtet - diese abzudrucken - insbesondere in dem betroffenen Presseorgan.

 

Für das Boulevardblatt

 

„Bild - Zeitung“

 

scheinen diese Regelungen des Deutschen Presserats ohne jegliche Bedeutung zu sein, denn nachdem die Bild - Zeitung vom Deutschen Presserat wegen Verletzung der Persönlichkeitsrechte von

 

Khaled el - Masri

 

gerügt wurde, hetzte das Boulevardblatt demonstrativ hemmungslos weiter.

 

In der Ausgabe vom 19. Mai 2007 berichtete die Bild - Zeitung unter der Schlagzeile

 

Warum lassen wir uns von so einem terrorisieren?

 

über den Deutsch - Libanesen Khaled el - Masri, der 2004 von der CIA nach Afghanistan verschleppt, monatelang festgehalten, verhört und wahrscheinlich sogar misshandelt wurde.

 

Das Boulevardblatt bezeichnete den Deutsch - Libanesen - vermutlich wieder ohne Beweise - als

Islamisten

Brandstifter,

durchgeknallten Schläger

und

Querulanten.

 

Mit einer perfiden Fragetechnik erweckte man den Eindruck, dass Khaled el - Masri ein notorischer Lügner sei.

 

Selbst  der Geschäftsführer des Selbstkontrollgremiums der Printmedien

 

- Lutz Tillmanns -

 

war verblüfft, in welcher Art und Weise das Boulevardblatt seine Rüge in der

Bild - Zeitung abdruckte.

 

Unter der Überschrift:

Irre!

Presserat rügt Bild wegen dieses Brandstifters.

 

berichtete das Boulevardblatt auf 110 Zeilen über eine Maßregelung des Presserats und startete den Versuch einer Rechtfertigung.

 

- Diese Entgleisung ist selbst für „Bild - Standards“ beachtlich -

 

kommentierte daraufhin die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung.

 

Eine solch brutale Gangart hat mit seriösem Journalismus nicht das Geringste zu tun und muss dem Chefredakteur voll angelastet werden. Diese extrem merkwürdige Berichterstattung über eine öffentliche Rüge müsste eigentlich ein neuer Fall für den Presserat sein.

 

Die DRSB - Analyse über das Buch von Kai Diekmann

 

„Der große Selbstbetrug“

 

zeigt deutlich auf, mit welcher Strategie und Taktik die neoliberalen Mächte bereits in Deutschland - ohne Einschränkung - handeln können.

 

Chefredakteur Kai Diekmann stellt nicht einmal die Frage danach, inwieweit zum Beispiel

 

Misshandlung ein zulässiges

Mittel einer Befragung sein kann und wo die Grenzen liegen.

 

In nahezu sklavischer Abhängigkeit von den amerikanischen Interessen startete die

Bild - Zeitung den Versuch, das Vorgehen der US - Behörden zu legitimieren.

 

Wie kann man zukünftig so etwas verhindern?

 

Beigelegt zu diesem Brief erhält der DRSB e.V. meine persönliche Rechercheergebnisse über den Chefredakteur Kai Diekmann.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

DER VERFASSER

 

 

2. Leserbrief / anonymisiert

 

 

Herrn

Hans - Josef Leiting

Vorsitzender der Rentenkommission

Deutscher Rentenschutzbund e.V.

Ikenstraße 8

40625 Düsseldorf

 

 

XXXXXXX, den 04. Januar  2007

 

 

Mindestlohndebatten

 

 

Sehr geehrter Herr Leiting,

 

dass die Mindestlohndebatten und Maßhalte - Appelle in deutschen Wirtschaftskreisen und bei dem harten Kern der Neoliberalen in der CDU auf massiven Widerstand stößt, verwundert in unseren Kreisen niemand.

 

Beim Thema „Mindestlohn“ ist die CDU ohnehin in der Defensive und bietet der neuen Linken und der SPD die Gelegenheit zu starken Angriffen.

 

Es ist auch kein Zufall, dass die FDP und die Grünen dieses Thema nicht interessiert.

 

Wie soll aber ein braver, fleißiger Arbeiter seinen Kindern erklären,

dass er seinen Hungerlohn eben nur dem

Spiel von Angebot und Nachfrage zu verdanken hat?

 

Es geht doch um den Zusammenhalt unserer Gesellschaft und da kann doch nicht der Eindruck entstehen, dass die Arbeiterschaft keinerlei Nutzen von unserem „tollen“ Wirtschaftssystem mehr haben darf.

 

Es geht um Deutschlands Zukunft und da sollte sozialer Friede allemal wichtiger sein als politische Rangeleien der eitlen Akteure und die Raffgier der Multikonzerne.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

DER VERFASSER

 

 

 

             

 

DRSB

 

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