DRSB
Deutscher Rentenschutzbund e.V.
Redaktionsteam
Leitung:
Udo Johann Piasetzky · Christian Hindahl · Hans - Josef Leiting
Düsseldorf, den 05. Juni 2009
Leserbriefe von DRSB - Lesern
Die Leserbriefe wurden nach Themengebiete aufgeteilt und nach einem Zufallsgenerator ausgewählt.
Der DRSB e.V. versichert allen Lesern, dass der Wunsch nach Anonymität respektiert und gewahrt bleibt.
An dieser Stelle weisen wir ausdrücklich darauf hin, dass die nachfolgenden Leserzuschriften vom DRSB e.V. nicht auf Wahrheit oder juristische Wahrhaftigkeit geprüft wurden und insofern ausschließlich die Meinungen der jeweiligen Autoren darstellen.
1. Leserbrief / anonymisiert
Herrn
Hans - Josef Leiting
Vorsitzender der Rentenkommission des DRSB e.V.
Deutscher Rentenschutzbund e.V.
Ikenstraße 8
40625 Düsseldorf
XXXXXXXX, den 30. Mai 2009
Hallo Herr Leiting,
endlich zeigte der falsche „Fünfziger“ Wolfgang Clement sein wahres Gesicht und tut es seinem politischen Freund Gerhard Schröder gleich.
Der gescheiterte Ministerpräsident von NRW wird gut bezahlter Berater des russischen Energieunternehmens Energy Consultings.
Wieder wechselt ein Mitglied der 2005 abgewählten rot - grünen Regierung in einen lukrativen Industriejob. Und wieder einmal ist es ein ehemaliges SPD - Mitglied.
Was muss man als aktiver Politiker alles Leisten damit man später solch tolle Jobs bekommt?
Sein ehemaliger Kampfgenosse Gerhard Schröder hält das Verhalten von Clement für vollkommen unproblematisch. Doch genau das ist es nicht.
Korporatismus und Korruption verflechten sich in Deutschland immer mehr zum Nachteil der Bevölkerung.
Langsam wird es Zeit, dass sich die deutschen Staatsanwälte einmal näher mit diesem Phänomen beschäftigen.
Es geht nicht an, dass Ex - Politiker auf Kosten Aller Luxusrenten beziehen und gleichzeitig für ihre möglichen Untaten auch noch von Megakonzernen belohnt werden.
Im traditionellen Schulterschluss applaudieren auch noch die Gewerkschaftsgenossen. Vielleicht bewundern sie ja ins geheime dieses volksschädliche Verhalten.
Einfach Ihre Website lesen, dann ist man informiert und wird Typen wie Clement keinen
Lorbeerkranz flechten.
Mit freundlichen Grüßen
DIE VERFASSERIN
2. Leserbrief / anonymisiert
Herrn
Udo Johann Piasetzky
Vorstandsvorsitzender des DRSB e.V.
Ikenstraße 8
40625 Düsseldorf
XXXXXXXX, den 01. Juni 2009
„Wolfgang Clement“
Sehr geehrter Herr Piasetzky,
das letzte Vorgehen von Clement und sein vordergründiges Geschwafele zeigen einmal mehr, wie zerrüttet die ehemalige Volkspartei SPD ist und was man von der deutschen Sozialdemokratie noch zu halten hat.
Die SPD verliert durch ihren anhaltenden Schlingerkurs und Typen wie Clement und Schröder immer mehr Substanz in der Bevölkerung.
Was ist nur los in Deutschland?
Oswald Metzger verlässt die Grünen und sucht neue Kapital - Pfründe, Friedrich Merz vergrault immer mehr Freunde in der CDU und Wolfgang Clement kehrt der SPD den Rücken.
Sie alle haben aber recht gutbezahlte Tätigkeiten in der europäischen Wirtschaft.
Wie bezeichnet man solche Verhaltensweisen?
Ist das noch Korporatismus oder ist das bereits Korruption?
Auf jeden Fall sollten diese seltsamen Verhaltensweisen ein „Fall“ für den Staatsanwalt sein.
Für meine Freunde und mich ist der erfolglose ehemalige Bundeswirtschaftsminister Wolfgang Clements als überfällig zu bezeichnen. Clement fehlt jegliches Gespür für Fairness und Anstand.
Von Moral oder Ethik will ich in Zusammenhang mit Clement gar nicht erst sprechen.
Schon mit dem Hinauszögern seines Austritts aus der SPD wurde sichtbar wie prekär das Verhältnis zwischen ihm und der SPD tatsächlich war.
Mit aufrichtiger Sozialdemokratie haben Verhaltensweisen alá Clement nicht das Geringste zu tun.
Damit hat dieser Protagonist des Kapitals seine Genossen auf der ganzen Linie verraten.
Welche Strafe steht eigentlich auf Parteiverrat?
Mit freundlichem Grüssen
Ihr
VERFASSER
DRSB
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