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DRSB

Deutscher Rentenschutzbund e.V.

Redaktionsteam

Leitung:

Udo Johann Piasetzky · Heinrich Sternemann · Hans - Josef Leiting

Düsseldorf, den 02. Mai 2009

 

 

Dampf ablassen
Das demokratisch soziale Ventil - 18. Kalenderwoche 2009

Leserbriefe von DRSB - Lesern

 

 

Die Leserbriefe wurden nach Themengebiete aufgeteilt und nach einem Zufallsgenerator ausgewählt.

 

Der DRSB e.V. versichert allen Lesern, dass der Wunsch nach Anonymität respektiert und gewahrt bleibt.

 

An dieser Stelle weisen wir ausdrücklich darauf hin, dass die nachfolgenden Leserzuschriften vom DRSB e.V. nicht auf Wahrheit oder juristische Wahrhaftigkeit geprüft wurden und insofern ausschließlich die Meinungen der jeweiligen Autoren darstellen.

 

 

             

 

1. Leserbrief / anonymisiert

 

Herrn

Hans - Josef Leiting

Vorsitzender der Rentenkommission des DRSB e.V.

Deutscher Rentenschutzbund e.V.

Ikenstraße 8

40625 Düsseldorf

 

XXXXXXXX, den 27. April  2009

 

Die Finanzkrise der deutschen Assekuranz

 

Sehr geehrter Herr Leiting,

 

dass der neue US - Präsident ein unverbesserlicher Hoffnungsverkünder ist, war mir bekannt, aber nun übertreibt es Barack Obama, wenn er die internationale Gemeinschaft in einem eindringlichen Appell zur Kooperation aufrufen möchte.

Seit Jahrzehnten beuten die Amerikaner alle Staaten aus, die sich nicht wehren können oder wollen.

Das Ausbluten deutscher Firmen, die Vernichtung von Arbeitsplätzen und die neue Armut in Deutschland gehen doch voll auf die Kappe der USA.

Der US - Präsident sprach zwar kurz vor dem G-20-Gipfel davon, dass sein Land Anteil an dem internationalen Finanz - Chaos hat, gleichzeitig unterstrich Obama aber auch die Führungsrolle von Amerika.

Führungsrolle? Welche Führungsrolle meint Obama?

Beim Ausbeuten anderer Staaten? Beim Versklaven der Europäer? Beim Verarmen der eigenen Bevölkerung?

Es klinkt schon pervers, wenn der schwarze Mann im weißen Haus es noch wagt, darüber zu sprechen, dass der Wohlstand einer jeden Nation in Gefahr sei und in  Entwicklungsländern Menschenleben auf dem Spiel stünden.

Wer hat dann die weltweiten Desaster verursacht?

Ein US - Präsident der schmerzfrei im Nachrichtenfernseh behauptet, dass in Amerika das Auto erfunden wurde, macht womöglich schon bald die Schweiz verantwortlich für die US - Finanzkrise. UBS haben sie ja schon fertig gemacht.

Wie kann ein solch Ahnungsloser von umfassenden Reformen der internationalen Finanzmärkte reden?

Glaubt dieser Hoffungsverkünder denn wirklich, dass sich Amerika noch einmal wirtschaftlich erholen könnte?

Bei dem jetzigen Außenhandelsdefizit ist Amerika platter als platt, platter geht eigentlich kaum noch.

Wer soll denn wieder Millionen Euro einsammeln und zum Verbrennen in die USA schicken?

Die Strukkies in unserem Land kämpfen ums Überleben und die Banken werden reihenweise wegen Falschberatung vor den Kadi gezerrt.

Demnächst folgen auch noch in Reihe und Glied die deutschen Versicherungskonzerne, wenn immer mehr Leute begreifen, dass sie mit dem Riestermist vollends besch….en wurden.

Der Anfang wurde in Norddeutschland gemacht und wird zum Dominoeffekt.

Wir müssen zu einem raschen Ende kommen mit rücksichtslosen Spekulationen, mit überschuldeten Banken und gierigen Versicherungsmanagern.

Wenn sich die Bevölkerung ihr sauer verdientes Geld aus 12 Millionen Riestersche…ße

zurückholt, ist ohnehin bei den meisten Versicherungskonzernen Ende mit Lustig, denn

schon heute fehlen diesen Volksschädigern Millionenbeträge in den Kassen.

Wann, lieber Herr Leiting, schreibt Ihr Präsident einmal die ganze Wahrheit über das jahrelange Versagen der deutschen Versicherungswirtschaft?

Wer wie ein Geschichtsbuch Namen, Daten und Fakten auswendig kennt, dürfte damit keinerlei Schwierigkeiten haben.

Ich freue mich schon heute über einen möglichen DRSB - Artikel mit der Überschrift:

Die deutsche Assekuranz - Das komplette Versagen.

 

Vielen Grüße an Ihre Kollegen und machen Sie weiter so.

Ihr

VERFASSER

 

             

 

 

2. Leserbrief / anonymisiert

 

Herrn

Udo Johann Piasetzky

Vorstandsvorsitzender des DRSB e.V.

Ikenstraße 8

40625 Düsseldorf

 

XXXXXXXX, den 28. April 2009

 

Der schwarze Mann im Weißen Haus

 

Sehr geehrter Herr Piasetzky,

 

der schwarze Mann im Weißen Haus möchte sehr gerne eine Trennlinie zwischen Maßnahmen, die das Wachstum innerhalb der Grenzen der USA wiederherstellen, und den Maßnahmen, die es jenseits von diesen Grenzen unterstützen, herbeireden.

Doch eine solche Zauberformel gibt es nicht. Vielleicht in Hollywood, aber da nützt sie dem Hoffnungsträger der Amerikaner auch nichts.

Amerika trägt die ausschließliche Schuld am weltweiten Finanzchaos und glaubt womöglich daran, dass die anderen Geschädigten jetzt auch noch mit Milliarden frischem Geld diese Schädlinge retten sollen.

Wozu?

Jahrelang wurden Deutschland und der Rest von Europa rücksichtslos ausgesaugt, ausgepresst und von den Amis geknebelt.

Wir haben weiß Gott unseren Anteil zum Überleben der Amerikaner geleistet.

Das allerbeste Beispiel liefert doch Opel. Jahrzehntelang mussten die Opelaner jeden Pfennig, tagesfrisch, in die USA überweisen. Manchmal verblieb sogar zu wenig Geld in der Kasse um laufende Rechnungen zu bezahlen.

Ausgetrocknet und bis zum Letzten geschunden mussten die Opelaner die gleichen Topleistungen abliefern, wie ihre Kollegen von Mercedes. Nur mit saumäßigem Material und kaum realistischen Kostenrahmen.

Und nun brabbelt der schwarze Mann im Weißen Haus davon, dass die Vereinigten Staaten von Amerika bereit sind, die Führung zu übernehmen.

So was kann doch nur ein schlechter Witz von Mario Barth sein. Oder schreibt bereits Mittermeier die Obamareden?

Wie will dieser Fantast im Weißen Haus jemals wieder das Vertrauen in das amerikanische Kreditwesen herstellen?

So viel Transparenz wie dafür nötig wäre, gibt es weltweit nicht und kaum ein Realist traut einen solchen Kraftakt dem Hoffnungsgläubigen in Washington zu.

 

Mit freundlichen Grüssen

DER VERFASSER

 

 

             

 

DRSB

 

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