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DRSB

Deutscher Rentenschutzbund e.V.

Redaktionsteam

Leitung:

Udo Johann Piasetzky Christian Hindahl • Hans - Josef Leiting

Düsseldorf, den 31. August 2009

 

 

Unternehmen Nachwuchs

Kinderlärm - die Musik der Zukunft

 

Zum Kindsein, da lässt sich nichts beschönigen, gehört auch immer das Lautsein.

Denn sind Kinder plötzlich mucksmäuschen still, dann ist so etwas höchst bedenklich.

Es sei denn, sie hängen

wieder vor der Glotze und schauen Dumm - TV.

Aber selbst die unsinnigsten amerikanischen Verblödungs - Serien werden oftmals mit übergroßer Lautstärke konsumiert.   

Ist es also still - dann hat das einen bestimmten Grund!

Kinderlärm

sind natürliche Geräusche des pulsierenden Lebens

und weisen darauf hin, das eine Gesellschaft noch intakt ist.

Kinderlose Bürger mögen jetzt Protest einlegen, aber bereits in wenigen Jahren werden sie schmerzhaft zur Kenntnis nehmen, dass sie im Alter einsam und alleine bleiben.

Deswegen  war es aus der Sicht des DRSB e.V. äußerst verwerflich, dass einige Bürger und bedauerlicherweise auch einige Gerichte, Kinderlärm mit Industrie- oder gar Straßenlärm gleichstellen wollten.

Die unglücklichen Folgen waren Baustopp

oder Bauverweigerungen für dringend benötigte Kindertagesstätten

[ kurz: KITAS genannt ].

Aus den vorgenannten Gründen fordert der DRSB e.V. seit 1989 - genauso wie der Deutsche Kinderschutzbund - die Aufnahme von

Kinderrechten in das Deutsche Grundgesetz.

Denn trotz der Bundestagsentscheidung aus Juli 2009 wird vielerorts noch immer Kinderlärm mit Industrielärm auf die gleiche Stufe gestellt.

Besteht nicht die Aufgabe unserer Volksvertreter

darin, deutlich zu machen, dass Kinderlärm,  wo immer er auch entstehen mag, niemals unzumutbar sein darf?

Die deutsche Gesellschaft steht in der Pflicht, sich mit Kinderlärm zu arrangieren.

Wer einmal einen Vor- oder Nachmittag

auf einem Spielplatz zuhören konnte, wie Kinder

herumgrölen, herumtoben und lachen,

der wird Freude und Lebenslust zu schätzen wissen.

Wer kleine Kinder weder im Familienumfeld oder in der Freizeit erleben darf, der reagiert möglicherweise mit Unverständnis auf das Indianergebrüll in der Nähe eines Spielplatzes oder einer KITA.

Diese Mitmenschen glauben es manchmal nicht so recht, aber auch Eltern von kleinen Kindern sind froh, wenn die Rasselbande abends „ruhig“ im Bett liegt und man den Rest des Tages still genießen kann.

Eine generelle oder patentierte Gebrauchsanweisung für den Umgang mit Kinderlärm gibt es nicht und wird es auch in Zukunft nicht geben können.

Die

Dezibel - Produzenten sowie auch die Ruhesuchenden

sollten das gesunde Mittelmaß der Rücksichtnahme praktizieren.

 

 

             

 

DRSB

 

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Stand: 31.08.09

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