Sie sind hier: » Archiv » Leitartikel 2011 » Leitartikel des Monats März » Leitartikel der Woche KW 09 » Sieben Fragen - sieben Antworten 
 

Sieben einfache Fragen!

Sieben klare Antworten!

 

01. März 2011

 

Die ersten sieben Wochen im Jahr liegen hinter uns. Das Superwahljahr 2011 mit sieben Landtagswahlen wird interessant und lässt Spannung „PUR“ erwarten.
Anhand von Umfragen erstellt der DRSB in festgelegten Abständen aktuelle Meinungsbilder zu Fragen der Politik, Wirtschaft und Gesellschaftsströmungen.
Die Erfahrung hat gezeigt, dass es dem DRSB gelungen ist stets genaues Bild von den Befindlichkeiten in der Bevölkerung zu zeigen.
Die nachfolgenden Studienergebnisse sind also das aktuelle Meinungsbild in unserer Heimat.

Sieben einfache Fragen - Sieben klare Antworten:

1.

Die FDP liegt in bundesweiten Umfragen knapp über 4% [ 3,9% bis 4,5% ].
Können die Liberalen in der Gunst der Wähler in diesem Jahr steigen und die 5% - Hürde nehmen?

Mit JA antworteten 23,7% - Mit NEIN antworteten 69,3%.

 

2.

Am 01. Mai 2011 öffnet sich unser deutscher Arbeitsmarkt für alle Bürger in der EU.
Aus den osteuropäischen Staaten werden bis zu 200.000 Menschen erwartet.
Befürchten Sie weiter absinkende Einkommen aufgrund von Leiharbeit, prekären unterbezahlten Jobs oder Lohndumping?

Mit JA antworteten 73,1% - Mit NEIN antworteten 17,8%%.

 

3.

Verteidigungsminister KT z Guttenberg hat vermutlich seine Doktorarbeit manipuliert.
Sollte der CSUler deshalb sofort von seinen Ämtern zurücktreten?

Mit JA antworteten 81,4%% - Mit NEIN antworteten 13,9%.

 

4.

Trotz aller Sparversprechungen von SCHWARZ / GELB stieg das Haushaltsdefizit 2010 um 16 Milliarden Euro an.
Sollte die Regierung kräftig sparen [ Beamte, öffentlicher Dienst, Politikerbezüge, Dienstfahrzeuge etc. … ], um den Bundeshaushalt in den Griff zu bekommen?

Mit JA antworteten 71,5%% - Mit NEIN antworteten 26,2%.

 

5.

Die Bezeichnung „Wutbürger“ war das [ Un- ] Wort des Jahres 2010.
Sollten die Menschen in unserer Heimat nach Stuttgart 21 mehr öffentlichen Protest gegen falsche Regierungsentscheidungen und versagende Politiker machen?

Mit JA antworteten 63,8%% - Mit NEIN antworteten 31,7%.

 

6.

Viele aktuelle Rentenbezieher sind seit der Einführung des Alterseinkünftegesetzes 2005 steuerpflichtig geworden, weil sie über ein Zusatzeinkommen [ Mieteinnahmen etc. … ] verfügen.
Einige aktuelle Rentenbezieher müssen sogar mit erheblichen Steuernachzahlungen rechen. Ist das so etwas noch sozial ausgewogen?

Mit JA antworteten 31,6%% - Mit NEIN antworteten 59,8%.

 

7.

In diesem Jahr finden sieben Landtagswahlen statt. Welche Auswirkungen könnten diese Wahlen haben? Übersteht die SCHWARZ / GELBE Regierungskoalition in Berlin dieses Jahr?

Mit JA antworteten 39,3%% - Mit NEIN antworteten 58,4%.

 

Auf die wöchentliche

„Was wäre wenn Frage“

[ Einmal angenommen Sie hätten plötzlich die Macht, ein brennendes politisches Problem zu lösen ]

gab es schwerpunktmäßig folgende Antworten:
Hätten die Menschen in unserer Heimat die Macht, dann würden 67,8% korrupte Politiker sowie Topmanager [ sogenanntes Schröder / Clement - Syndrom ] sofort vor Gericht stellen und die angesammelten Vermögen zur Schadenbegrenzung einsetzen.
62,9% würden - wenn es möglich wäre die deutschen Palarmente umgehend mit anderen Personen besetzen. Auf der [ Wunsch- ] Austauschliste stehen nach der Häufigkeit der Nennungen:

Politologen, Juristen, Beamte, Lehrer, Ärzte und Soziologen,

denen man hauptsächlich das politische Versagen sowie sozialpolitische Fehleistungen anlastet.
Es rumort also kräftig in unserem Land. Das explosive soziale Potenzial ist als gewaltig einzustufen und könnte Heißsporne sowie Fanatiker auf den Plan rufen. Spontan fällt mir dazu ein Ausspruch von Abraham Lincoln ein
Zitat:

„Man kann einen Teil des Volkes die ganze Zeit täuschen
und das ganze Volk einen Teil der Zeit.
Aber man kann nicht das gesamte Volk die ganze Zeit täuschen“

Zitat Ende.

Schon der Amerikaner Abraham Lincoln kannte offensichtlich die Grenzen der gezielten Wahrnehmungssteuerung.

Stand: 01.03.2011

DRSB e.V.
Deutscher Rentenschutzbund e.V.

Ikenstraße 8
40625 Düsseldorf
(Verwaltungssitz)
eMail: drsb@deutscher-rentenschutzbund-ev.de
Website: http://www.deutscher-rentenschutzbund-ev.de
Impressum

Wer wir sind
Links

Spenden für ein nutzmehrendes
deutsches Rentensystem