Sie sind hier: » Archiv » Leitartikel 2010 » Januar 2010 » Leitartikel der Woche KW 3 » Wird es Zeit für die DRSB Deutsche Volksbank? »Die Nachwirkungen der US- Finanz- und Wirtschaftskrise« 
 

DRSB

Deutscher Rentenschutzbund e.V.

Redaktionsteam

Leitung:

Udo Johann Piasetzky Hans - Josef Leiting Heinrich Sternemann

Düsseldorf, den 23. Januar 2010

 

 

Wird es Zeit für die
DRSB Deutsche Volksbank?
Die Nachwirkungen der US- Finanz- und Wirtschaftskrise

 

Nicht erst seit dem Zusammenbruch des US - Bank Lehman Brothers im Herbst 2008 stellen sich viele Menschen in unserer Heimat die Frage:

Wie sicher sind unsere Banken wirklich“?

Fehlfunktionen bei den EC - Karten, gestrichene Überziehungsmöglichkeiten des Girokontos sowie überhöhte Gebühren für die Kontoführung nerven und ärgern täglich Millionen aktueller und zukünftiger Rentenbezieher.

Schon seit 10 Jahren bemängeln erboste Bürger die schleppende Ausführungen von Überweisungen oder sonstigen Geldtransaktionen.

Man fühlt sich rundherum schlecht beraten

und vermisst schon lange Zeit echte Serviceleistungen.

Nach der unerwarteten Lehman - Pleite kommen vermehrt auch die Fragen nach der Einlagensicherheit von Kundengeldern hinzu.

Diese wachsende Unzufriedenheit mit den so genannten Geschäftsbanken wird seit wenigen Tagen erheblich verstärkt durch die

Talanx Versicherungsgruppe.

Denn der zurzeit drittgrößte deutsche Versicherungskonzern will seine Kundengelder nicht mehr länger „normalen“ Geschäftsbanken anvertrauen und streitet vor Gericht für eine sofortige Kontoeinrichtung bei der

DEUTSCHEN BUNDESBANK.

 

Dafür kämpft man mit nicht gekannter Härte vor Gericht. Gemäß der gegebenen Presseinformationen vom 20. Januar 2010

Zitat Auszug:

Allein ein Konto direkt

bei der Bundesbank ist wirklich insolvenzsicher"

Zitat Ende

ist jegliches Vertrauen in so genannte „normale“ Geschäftsbanken verloren gegangen.

Die

Talanx Versicherungsgruppe

bemüht sich deshalb seit dem erkennbaren Beginn der US - Finanz- und Wirtschaftskrise im Herbst 2008 intensiv aber vergeblich um ein Bundesbankkonto.

Nun soll am 11. Februar 2010 das Verwaltungsgericht Frankfurt über eine Klage gegen die Bundesbank verhandeln.

Der Vorwurf der Versicherungsgruppe aus Hannover, die Einlagen bei Banken seien nur ungenügend abgesichert, hat verständlicherweise die deutschen Geschäftsbanken aus allen Träumen gerissen.

Eilfertig werden vom

Bundesverband deutscher Banken

[ BdB ]

Beruhigungspillen an die Medien verteilt

Zitat Auszug:

„Der Einlagensicherungsfonds der privaten Banken

besteht seit 1976.

Seitdem sind im Fall

der Insolvenz eines Mitgliedsinstituts alle Einleger vollumfänglich entschädigt worden“.

Zitat Ende.

Das mag richtig sein, aber was kommt da

auf die Menschen in unserer Heimat noch alles zu?

Bei der

Talanx Versicherungsgruppe

ist man auf jeden Fall zu dem Schluss gekommen, dass die anvertrauten Kundengelder des Versicherungskonzerns bei der Bundesbank am besten insolvenzgeschützt sind.

Man drängt mit aller Gewalt zur

DEUTSCHEN BUNDESBANK

und beabsichtigt dadurch, eine vernünftige Risikovorsorge für die Kunden zu betreiben.

Der

Gesamtverband der deutschen Versicherungswirtschaft

[ GDV ]

hat das Vorpreschen der Talanx Versicherungsgruppe noch nicht umfassend kommentieren können.

Ganz offensichtlich wurde man von der Dynamik aus Hannover überrascht und möchte in Erfahrung bringen, inwieweit andere seriöse deutsche Versicherungsgesellschaften dem Beispiel der Hannoveraner folgen möchten.

Da es sich um ein schwebendes Verfahren handelt und grundsätzlich die Bundesbank Wirtschaftsunternehmen keine Konten einräumt, verweigert auch die Bundesbank eine Stellungnahme.

Auftragsgemäß grenzt sich traditionell die

DEUTSCHE BUNDESBANK

von den so genannten „normalen“ Geschäftsbanken ab, um dieser Bankenform keinerlei Konkurrenz zu machen.

Wenn aber nur noch ein Konto bei der Bundesbank als wirklich insolvenzsicher zu betrachten ist, welche Chancen haben dann die Menschen in unserer Heimat, eine sichere Bank zu finden?

Die Verantwortlichen beim DRSB e.V. haben bereits vor mehr als 18 Jahren auf die schlummernden Gefahren bei den deutschen Geschäftsbanken hingewiesen und rein vorsorglich das System der volksnahen und volksverbundenen

DRSB Deutsche Volksbank

entwickelt.

Obwohl die Vorstandsmitglieder persönlich bedroht und in ihren geschäftlichen Aktivitäten gezielt behindert wurden, ist es gelungen, dieses sinnvolle und nutzmehrende System einer volksnahen und volksverbundenen

DRSB Deutsche Volksbank

bis zum BGH zu verteidigen.

Gemäß der bekannten Umfrage- und Studienergebnisse ist es kein großes Geheimnis mehr, dass die Mehrheit der Privatkunden sowie eine stetig wachsende Anzahl von mittelständischen Unternehmen eine neues vertrauensvolles Banksystem suchen.

Die

Talanx Versicherungsgruppe

hat mit ihrem unerwarteten Vorstoß, ihre rund 21 Milliarden Euro Prämieneinamen sichern zu wollen, lediglich die Spitze des Eisberges der Unzufriedenheit mit den „normalen“ Geschäftsbanken und deren wahrscheinliche Unsicherheit freigelegt.

Ein deutliches Zeichen dieser Gefährdungssituation ist vermutlich die hecktische Arbeit des

Bundesverband deutscher Banken

[ BdB ]

an einer Reform der Einlagensicherung. Denn wie der DRSB e.V. mehrfach berichtete, hat die US - Finanz- und Wirtschaftskrise aufgezeigt, dass der freiwillige so dargestellte Sicherungsfonds keine systembedingten Krisen abfedern kann.

Hinter verschlossenen Türen spekuliert man sehr heftig darüber, ob man die so genannte Einlagensicherung künftig Sicherheit nur noch für Privatkunden und in welcher Höhe anbieten soll.

Auch dieses dubiose Szenario ist womöglich ausschlaggebend für den Vorstoß der

Talanx Versicherungsgruppe,

denn eine reduzierte Begrenzung der Einlagensicherheit nur für Privatkunden würde alle selbständig tätigen Menschen in unserer Heimat und mittelständische sowie große Unternehmen zum Freiwild für einen ungebremsten

Killer - Kapitalismus

abstempeln.

Da kann die Berliner Politik vermeintlich Druck machen wie sie will, Fakt ist und bleibt, dass die Mehrheit den vorgeblichen Sicherungssystemen für private Banken, Sparkassen und Genossenschaftsinstitute nicht mehr traut.

Zurzeit bietet die

DEUTSCHE BUNDESBANK

noch als einzige Bank ein insolvenzsicheres Konto an.

Was spricht dagegen, dass das sinnvolle und nutzmehrende System einer volksnahen und volksverbundenen

DRSB Deutsche Volksbank

nicht auch in absehbarer Zeit ein insolvenzsicheres Konto anbieten könnte?

Anfragen aus Bürger- und Unternehmerkreisen liegen ausreichend vor, so dass flächendeckend alle Menschen vom Nutzen einer volksnahen und volksverbundenen

DRSB Deutsche Volksbank

partizipieren könnten.

 


 

DRSB

 

Wir kämpfen seit 22 Jahren mit der Stimme der Demokratie

für

einen modernen Sozialstaat,

sichere, langfristige Arbeitsplätze,

sinnvolle, gerechte und lernfähige Rentensysteme,

sichere, gerechte und leistungsfähige Sozialsysteme,

und für

korruptionsfreie Demokratie in Deutschland und der EU.



             

Stand: 04.01.2010

DRSB e.V.
Deutscher Rentenschutzbund e.V.

Ikenstraße 8
40625 Düsseldorf
(Verwaltungssitz)
eMail: drsb@deutscher-rentenschutzbund-ev.de
Website: http://www.deutscher-rentenschutzbund-ev.de
Impressum

Wer wir sind
Links

Spenden für ein nutzmehrendes
deutsches Rentensystem