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DRSB

Deutscher Rentenschutzbund e.V.

Redaktionsteam

Leitung:

Udo Johann Piasetzky Hans - Josef Leiting Heinrich Sternemann

Düsseldorf, den 05. März 2010

 

 

Die Nachwehen der US - Kriege
- Teil 72 -

Amerika

ist nur einen Maus - Click entfernt

Wieso verschlechtert sich die Beziehung der USA zu China?

 

 

Wie der DRSB e.V. es bereits im Jahr 2007 prognostizierte, verschlechtert sich das Verhältnis zwischen den USA und China und wird täglich zusehends schwieriger.

Der Umgangston wird zunehmend schärfer. China bestellte im Februar den amerikanischen Botschafter ein und drohte unverblümt mit

„ernsten Rückschlägen“,

wenn die USA den Verkauf von Luftabwehrraketen, Minenräumern und anderem militärischen Gerät vollumfänglich an Taiwan durchführen sollten.

Auch auf allen anderen politischen Feldern, in denen die Meinungsverschiedenheiten bisher mit gegenseitiger Rücksichtnahme ausgetragen worden waren, geht China immer härter vor.

Damit dürfte die China - Mission von Barack Obama, wie vom DRSB e.V. berichtet, auf ganzer Front gescheitert sein.

Woran liegt diese Verschlechterung in den Beziehungen?

Der Bogen der chinesischen Verärgerung spannt sich über die Klima- und Währungspolitik über Waffenlieferung an Taiwan bis hin zum Umgang mit dem Dalai Lama.

Das bilaterale Verhältnis dürfte aber besonders durch die angekündigte Waffenhilfe für Taiwan außer Kontrolle geraten sein.

Offenbar nehmen die Chinesen den USA auch den leichtfertigen Umgang mit der hausgemachten Finanz- und Wirtschaftskrise extrem übel.

Das Rüstungsgeschäft mit Taiwan im Wert von 6,4 Milliarden US - Dollar brachte nur das Fass zum Überlaufen.

Im Teil 67 der DRSB - Artikelserie

Die Nachwehen der US - Kriege 

Overthrow

[ umstürzen ]

hat der DRSB e.V. am 04. Januar 2010 ausführlich beschrieben wie der vermutlich vorsätzlich herbeigeführte Konflikt um die Datenfreiheit im Internet und die  Wahrnehmungen in den USA dazu ablaufen könnten.

Denn jahrelang hatte sich die Suchmaschine Google mit der Zensur der Arbeit in China ohne großes Murren abgefunden.

Google

beugte sich auch dem Druck, Nutzerdaten an die Behörden weiterzugeben.

Die Hardliner in der Regierung Obama, allen voran Außenministerin Hillary Clinton, fordern nun plötzlich vehement Meinungsfreiheit im Internet, auch für China.

Für die Mächtigen in Washington

sei so etwas eine „prinzipielle Frage“.

Das Eskalationsszenario läuft also wieder einmal minutiös nach der Philosophie von

Overthrow

ab.

Den Strategen in Langley und im Pentagon scheint nichts wirklich Innovatives mehr einzufallen.

China wird schon bald den Weltmarkt für erneuerbare Energien dominieren können und bei Wind- und Sonnenenergie sowie bei der Technik für saubere Kohlekraftwerke ist man zielstrebig dabei, Deutschland, Dänemark, Spanien und die USA zu überholen.

Können sich die USA

in dieser äußerst prekären Lage eine Verschlechterung der Beziehungen überhaupt noch leisten?

Eigentlich nicht!

Der DRSB e.V. warnte unsere amerikanischen Freunde rechtzeitig davor, dass China die USA völlig in der Hand bekommen könnte.

Bekanntlich sind aber die DRSB - Vorstandsmitglieder nicht die Berater in Washington.

Denn, wenn China ohne große Ankündigung seine angehäuften US - Dollars verkaufen würde, stürzte die Wirtschaft sowie Währung der USA ins Bodenlose.

Dagegen ist die Finanz- und Wirtschaftskrise von 2008 ein Kinderspiel. Bis heute

verhielt sich China gegenüber den USA sehr konstruktiv und berechenbar.

Auch das war ein erkennbar

deutliches Zeichen des guten Willens aus Beijing.

Doch plötzlich droht China zum Beispiel den Konzernen, die sich an Rüstungsgeschäften mit Taiwan beteiligen wollen, mit wirtschaftlichen Konsequenzen.

Zivile Passagierflugzeuge kann China statt vom US - Hersteller Boeing auch vom europäischen Flugzeugkonzern

Airbus

kaufen. Vorausgesetzt, der deutsche Atlantik - Netzwerker Thomas Enders erhält keine anders lautenden Anweisungen aus Washington.

Genau genommen brauchen

die Chinesen die USA schon heute nicht mehr.

Bedauerlicherweise scheinen die noch Mächtigen in Washington auf ihre vermeintliche militärische Stärke zu bauen.

Auf allen Weltmeeren patrollieren zurzeit noch nukleargetriebener Flugzeugträger der Nimitz  - Klasse von der United States Navy.

Diese militärischen Giganten der Meere stellen mit zehn Schiffen den Großteil der amerikanischen Flugzeugträgerflotte, deren Stärke bei insgesamt elf Schiffen liegt.

Für ausgedehnte Kampfhandlungen und zur Unterstützung von US - Bodentruppen sind diese Flugzeugträger kaum verzichtbar.

Denn bekanntlich werden neben der direkten Unterstützung militärischer Operationen die Flugzeugträger auch bewusst dazu genutzt, mit ihrer abschreckenden Präsenz vor der Küste eines Landes gezielt eine Drohkulisse aufzubauen.

Wie aber der DRSB e.V. in verschiedenen Beiträgen eindrucksvoll berichten musste, kommt es in allen US - Waffengattungen immer häufiger zu unerklärlichen Ausfällen oder Fehlleistungen der Elektronik.

Katastrophenübungen in den USA, Deutschland und Groß Britannien haben gezeigt, dass störwillige Computer - Junkies komplette Sicherheitssysteme lahmlegen können.

Hier wurde ersichtlich für alle Beteiligten, dass

funktionierende Mechanik der störanfälligen Elektronik

noch immer überlegen ist.

Es ist also für Computerspezialisten ohne großen Aufwand möglich, quasi per einfachem

Maus - Click

auch komplexe Waffensysteme und deren Zusammenwirken nachhaltig zu stören.

Die militärischen Waffensysteme der Chinesen sind zum größten Teil noch auf Mechanik ausgelegt, so dass ein gezieltes Störmanöver kaum die gewünschte Wirkung erzielen könnte.

Anders dagegen verhält sich die Störanfälligkeit der amerikanischen Waffensysteme, die überwiegend auf recht sensibler Elektronik basieren.

Schon seit Jahren verfügen die Chinesen über ein hoch qualifiziertes Potential von fähigen Computerspezialisten, die höchstwahrscheinlich über die Möglichkeit verfügen, militärische Störmanöver zu fahren.

Wer mit kleinen Eletronikkästchen [ frei verkäuflich im Internet ] in der Lage ist, die hochentwickelten Schließsysteme der westeuropäischen Automobilindustrie lahm zu legen, der hat ganz bestimmt auch die Möglichkeiten, militärische Waffensysteme zur Bedeutungslosigkeit zu verdammen.

Aus der Sicht der Chinesen ist deshalb die USA bereits jetzt schon  

nur einen Maus - Click vom totalen Absturz entfernt.

 


 

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Stand: 05.03.2010

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