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DRSB

Deutscher Rentenschutzbund e.V.

Redaktionsteam

Leitung:

Udo Johann Piasetzky Christian Hindahl Hans - Josef Leiting

Düsseldorf, den 26. Juli 2009

 

Das Wort am Sonntag

 

Die Nullwachstums - Gesellschaft

 

Lesen bildet und bringt Wahrheiten an das Tageslicht, die man nicht erwartete oder gar nicht erwarten wollte.

Eigentlich ist der Fabianer

Peter Vickers Hall

in Deutschland und Europa nicht besonders bekannt.

[ Anmerkung der DRSB - Redaktion: Fabianischer Sozialismus - Fabianismus - geht auf den römischen General Quintus Fabius Maximus Verrucosus zurück, der für seine berechnenden Strategien bekannt war, die sich über sehr lange Zeiträume erstreckten ].

Namen wie Henry Kissinger, Alexander Haig, Ronald Reagan oder Bill Clinton sind den Europäern wesentlich geläufiger.

Doch wenn ein Mitglied des

Tavistock Institute for Human Relations

[ Tavistock - Institut für menschliche Beziehungen ]

bereits 1981 den Untergang der US - Wirtschaft und der US - Industrie voraussagte, dann ist das außergewöhnlich erschreckend.

Zitat Peter Vickers Hall:

Es gibt zwei Amerikas.

Das eine ist das Amerika des 19. Jahrhunderts,

einer sich auf die Schwerindustrie stützenden Gesellschaft.

Das andere ist die aufkommende postindustrielle

Gesellschaft, die sich in mancher Hinsicht aus den Trümmern des alten Amerikas erhebt.

Die Krise zwischen diesen beiden Welten wird

die wirtschaftliche und gesellschaftliche Katastrophe im nächsten Jahrzehnt auslösen.

Die zwei Welten stehen in einem grundsätzlichen Gegensatz zueinander.

Sie können nicht nebeneinander und miteinander existieren.

Im Ende wird die nachindustrielle Welt die andere zerschlagen und auslöschen.

Zitat Ende.

Der Chicagoer Professor Milton Friedmann war Mitglied des Komitees, das die Deindustriealisierung Amerikas plante und nutzte die Präsidentschaft von Ronald Reagan, um die Auslagerung und den Zusammenbruch zuerst der Stahlindustrie, danach der Autoindustrie und zuletzt der Bauindustrie zu beschleunigen.

In seinem Buch

Technotronic Era

[ Das technotronische Zeitalter ]

legt Zbigniew Brzezinski in überraschender Weise dar, dass er in einer neuen Weltordnung keine bürgerliche Mittelklasse mehr erkennen kann, sondern nur noch Herrschende und Personal.

Für Zbigniew Brzezinski ist in einem postindustriellen Zeitalter lediglich regelmäßig ein

so genanntes

NULL - WACHSTUM

erforderlich, um alle Spuren von Wohlstand zu zerstören und nachhaltig zu beseitigen.

Denn Zbigniew Brzezinski weiß genau, wo es Wohlstand gibt, da ist auch immer Fortschritt zu finden.

Aus der Sicht von Zbigniew Brzezinski sind

Wohlstand und Fortschritt

die größten Feinde der systematischen Unterdrückung von Bürgern.

Die Protagonisten der  systematischen Unterdrückung

Milton Friedmann und Zbigniew Brzezinski

sind sich darüber einig, dass man den Wohlstand am besten bekämpft, indem man immerwährende Unruhen und Krisen erzeugt und dadurch auf Menschen einen ständigen emotionalen, geistigen sowie körperlichen Druck ausübt.

Auf diese recht simple Weise demoralisieren und verwirren die Mächtigen, mit der Unterstützung der Politik, in vielen Staaten die Bevölkerungen bis ein gewisser Grad an Apathie erreicht ist. 

Parallel dazu versucht man die Kontrolle über die Erziehung zu erlangen, damit man mit der willfährigen Hilfe der Medien diesen Apathieprozess verfestigen kann.

Nach und nach verlagert man die Stahlindustrie, danach die Autoindustrie und zuletzt die Bauwirtschaft in Billiglohnländer.

Das vorgenannte Szenario wurde in den USA seit nunmehr rund vierzig Jahren konsequent umgesetzt und führte zum heutigen Desaster, zu einem Staat in dem gehorsame, willfährige Bürger spärlich belohnt und unangepasste Kritiker ins Visier genommen werden, um sie weich zu kochen oder völlig zu beseitigen.

Die desaströse wirtschaftliche Situation in den USA zwingt immer mehr Amerikaner in die Überlegung, dass ihre geliebte Demokratie im besten Fall eine Täuschung sein könnte.

Im schlimmsten Fall vermuten ein paar Aufgeweckte den Beginn einer neuen Form der Diktatur, die man den Bürgern gerne als neue Weltordnung verkaufen möchte.

Dieses amerikanische Bild eines unsäglichen gesellschaftlichen Ergebnisses zeigt sich aber zunehmend auch in den unterhöhlten westlichen Demokratien.

Viele Westeuropäer realisieren plötzlich, dass Politiker und Wirtschaftmanager vorsätzlich Entscheidungen verschleppen, die zum Beispiel die soziale Gerechtigkeit, das Gemeinwohl oder die Verbesserung der Lebensqualität betreffen.

Kollektive und wirtschaftliche Verknappung dient lediglich, dazu den Mächtigen in den einzelnen Ländern noch mehr private Gewinne zu verschaffen.

Schlagartig

wird jetzt den DRSB - Lesern klar, dass die unsinnigen Maßnahmen zur Maßregelung der Mittelständler keine politischen Ausrutscher, sondern gezielte Aktionen zur Austrocknung dieser noch tragenden Gesellschaftsschicht sind.

Schlagartig

wird jetzt den DRSB - Lesern klar, warum seit Jahren die Stahlindustrie ihre Standorte ins Ausland verlegt.

Schlagartig

wird jetzt den DRSB - Lesern klar, wieso der Ex - SPDler Clement die Leiharbeit nach besten Kräften förderte und heute beim weltgrößten Leiharbeitsunternehmen absahnen darf.

Schlagartig

wird jetzt den DRSB - Lesern klar, warum mit einer Wust von Verordnungen und Gesetzen mittelständische Unternehmer behindert werden.

Schlagartig

wird jetzt den DRSB - Lesern klar, was die Mitglieder der Atlantik - Brücke e.V. aus Politik, Wirtschaft und Gewerkschaften wirklich mit Deutschland vorhaben.

Man muss diesen Protagonisten der Armut nur die Maske der Seriosität herunterreißen und erkennt sofort, wieso sie mit dem Mechanismus der

Nullwachstums - Gesellschaft

die Angst in Deutschland und Europa schüren. Denn gleichgültig wie die Öffentlichkeit tatsächlich darüber denkt, mit der Hilfe der willfährigen Medien, wird täglich ein komplett anderes Bild gezeichnet.

Bereits im September 2008 schrieb dem DRSB e.V. ein total frustrierter, desillusionierter  Gewerkschaftsfunktionär:

Die Zeit naht das es knallt.

Und wenn das Volk bebt, dann bebt die Erde in Deutschland“.

   

 

             

 

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Stand: 26.07.09

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