DRSB
Deutscher Rentenschutzbund e.V.
Redaktionsteam
Leitung:
Udo Johann Piasetzky · Heinrich Sternemann · Hans - Josef Leiting
Düsseldorf, den 03. Januar 2010
Das Wort am Sonntag
Dr. Z.
Auf der Suche nach Erfolg?
Jahrzehntelang strahlte
„DER STERN“
von Mercedes im hellsten Glanz der internationalen Automobilwirtschaft. Man hielt über Jahrzehnte die Spitze im internationalen Automobilbau.
Doch dann übernahm eine Riege von neuen Managern das Ruder auf der heute so genannten Daimler - Kommandobrücke und steuerte den Automobilkonzern in stürmische Gewässer.
Schon glauben viele Kritiker, dass der noch amtierende Daimler - Chef
Dr. Dieter Zetsche
[ in den USA auch Dr. Z. genannt ]
mit den ihm gestellten Aufgaben überfordert zu sein scheint.
Das Duo Zetsche / Bernhard [ geborener Ayerle und laut AUTO BILD der Auto - Kaiser Wolfgang ] ist seit dem Amerikaaufenthalt ohnehin vom automobilen Glück verlassen worden.
Das von dem Duo angerichtete Chrysler - Desaster und seine Auswirkungen müssen sowieso die treuen Mercedes - Mitarbeiter und die „noch“ loyalen Mercedeskunden ausbaden.
Dr. Z.
möchte nun mit aller Gewalt das Ruder herumreißen und sucht sein Heil in der Ablenkung von den „profanen“ Alltagsproblemen.
Mit einer Flut neuer Autos und lautem Forme1 - Getöse möchte Dr. Z. die schlechte Stimmung noch zum Guten wenden.
Doch was nützen C- und E - Klasse - Fahrern sündhaft teure Flügeltürer oder Formel1 - Erfolge mit Michael Schumacher oder Nico Rosberg, wenn ihre Brot- und Butter - Autos täglich streiken?
Früher
achteten die Vorgänger von Dieter Zetsche darauf, dass der gute Ruf von Mercedes nicht beschädigt wurde.
Früher
war Premium für die Mercedes - Manager innere, ins Auto hinein konstruierte Langzeitqualität [ zum Beispiel die Typen Strich 8, W 123, W 124 oder W 126 ].
Das Duo Zetsche / Bernhard [ geborener Ayerle ] hat aber offensichtlich völlig Anderes im Sinn und spart Kosten, wo es nur geht und erheblich schlechtere Qualität für die Kunden nicht sofort sichtbar wird.
Das negative Beispiel von Opel zeigt, wie man beharrlich über drei Jahrzehnte einen Automobilkonzern kaputtsparen kann und stetig Marktanteile verliert.
Vertrauensschäden
sind bekanntlich äußerst schwer zu beheben.
Da verwundert es viele Mercedeskunden, dass das Duo Zetsche / Bernhard
zielstrebig Kurs auf den „Eisberg“ des Vertrauensverlustes hält.
Kenner der Szene sind von dem Agieren von Wolfgang Bernhard keinesfalls überrascht.
Doch von „Medienstar“
Dr. Z.
haben sich viele Menschen in unserer Heimat eine qualitativ bessere Managerleistung erhofft.
Denn mit Duo Zetsche / Bernhard erscheint es immer mehr Menschen so, dass die ruhmreiche Vergangenheit von Mercedes zu Ende geht.
Sind das Hauptproblem des Daimlerkonzerns
und von Mercedes die fatalen Fehler in der Vergangenheit, oder die US - Finanz- und Wirtschaftskrise der Gegenwart?
Oder zu gleichen Teilen beides?
Das der Ex - McKinsey Berater
Wolfgang Bernhard
[ geborener Ayerle und laut AUTO BILD der Auto - Kaiser Wolfgang ]
eher auf der Seite der wirtschaftlichen Interessen der USA zu suchen ist, steht für die meisten Kenner der Szene außer Frage.
Dass aber der „Medienstar“
Dr. Z.
immer häufiger auf den erbitterten Widerstand seiner Manager und Mitarbeiter stößt, wundert selbst die Mitglieder der Kapitaleigner des Aufsichtsrates.
Die katastrophalen Defekte bei den Einspritzdüsen der Dieselmodelle der C- und E - Klasse zerren unablässig an den Nerven aller Beteiligten [ Injektoren - Problem der OM651 - Motorenserie ].
Von Automobilen der Marke
Mercedes
waren die gutgläubigen Käufer bis zur neuen Motorengeneration deutlich bessere Qualität gewohnt. Jahrelang treue Geschäftskunden planen bereits den Austausch ihrer Firmenflotten gegen zuverlässigere Fahrzeuge.
Höchstwahrscheinlich durch miese amerikanische Qualität eines Zulieferers schmilzt der Qualitäts - Abstand von Mercedes zu BMW und Audi wie warme Butter in der Mittagssonne.
Der ehemalige
Nimbus „Mercedes“
ist für zunehmend immer mehr Mercedeskunden schon jetzt zerstört.
Wo andere konsequent handeln, versucht es Mercedes mit anhaltend „aufklärender“ Kommunikation und veränderten Kundenstrategien die Mercedeskunden bei „Laune“ zu halten.
Nur vom Reden allein fährt kein Auto!
Und ein Service - Callcenter in Maastricht erweckt auch bei vielen Mercedeskunden kein Vertrauen mehr.
Dr. Z.,
so wurde Dieter Zetsche von den Amerikaner genannt und so ließ sich der Deutsche in den USA vermarkten, bis das unrühmliche Ende von DaimlerChrysler den Glanz des Medienstars verblassen ließ.
Heute „glänzt“
Dr. Z.
nur noch durch das Anmelden von Kurzarbeit und die Verkündung von immer mehr Werksverlegungen ins Ausland, bevorzugt in die USA.
Obwohl insgesamt 16 neue Modelle geplant sind, orientieren sich bereits selbst vernarrte Mercedesliebhaber hin zu anderen Premiumherstellern.
Die sich häufenden technischen Probleme scheinen es aber nicht allein zu sein. Längst fragen sich Mercedeskunden, was sie da eigentlich gekauft haben, denn in der
Premiumklasse
wird Höchstniveau vorausgesetzt.
Und dieses Höchstniveau
liegt bei Mercedes anscheinend auf dem Sterbebett.
Da nützen keinerlei Rennsporterfolge, da hilft nur den Sprung zurück zu alten Tugenden.
Denn nicht
Formel1 - Getöse oder dubiose Kommunikationsstrategien
schaffen Vertrauen zu einer Automarke, sonder vor allem Langzeitqualität.
Ist Mercedes sein Geld noch wert?
Läuft der gesamte Konzern schon im „Notlaufprogramm“?
Solche Fragen von sehr besorgten Mercedeskunden in unserer Heimat erreichen den DRSB e.V. täglich.
„Die erfolgreichste Business - Limousine
der Welt wird man vor allem mit einer Qualität“.
Wer sich beim vorgenannten Werbespruch an die Mercedes - E - Klasse erinnert fühlt, der muss enttäuscht werden, denn mit dieser „Werbebotschaft“ wirbt selbstbewusst der Audikonzern für seine Produkte.
Hinzu kommt, dass der bekannteste deutsche „Autoprofessor“
Ferdinand Dudenhöffer
aktuelle und zukünftige Rentenbezieher mit seinen Horror - Studien schockt.
Autohersteller sollen in diesem Jahr bis zur Hälfte ihres Absatzes verlieren können.
Laut den vorliegenden Prognosen soll es besonders hart die Importeure sowie Volkswagen, Mercedes, Audi und auch Opel treffen.
Ferdinand Dudenhöffer
prognostiziert lediglich für
BMW, Porsche, Jaguar und Land Rover
leichte Zuwächse im Premiumsegment.
Dunkle Aussichten für Mercedes, denn ein weiteres Konjunkturprogramm, wie die Abwrackprämie, wird es für elitäre Premiumprodukte der Autoindustrie nicht geben.
„Das Jahr 2010 wird grausam“,
verkündete der „Autoprofessor“ hörbar für alle im Dezember 2009.
Für die Premiumhersteller sind die Prognosen von
Ferdinand Dudenhöffer
besonders bitter, da sie von der so genannten „Abwrackprämie“ im Jahr 2009 kaum profitiert haben.
Hilft es da dem Daimlerkonzern und Mercedes, wenn
Dr. Z.
auf der Suche nach dem Erfolg schon seit Jahren ohne nachhaltige Ergebnisse bleiben musste?
Den Verlierern im nächsten Jahr stehen allerdings auch wieder Gewinner gegenüber.
Vielleicht
ein Grund darüber nachzudenken mit neuen Managern, die erkennbar Nutzmehrendes in unserer Heimat bewirken wollen, einen „Neustart“ zu wagen.
Vielleicht
schafft man es wie es früher einmal war, ohne amerikahörige Berater den Weg zurück an die Spitze des Automobilbaus zu finden.
Vielleicht
gehören der Daimlerkonzern und die Automobile von
Mercedes
dann auch wieder zu den Gewinnern beim deutschen, europäischen und asiatischen Publikum.
DRSB
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