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DRSB

Deutscher Rentenschutzbund e.V.

Redaktionsteam

Leitung:

Udo Johann Piasetzky Heinrich Sternemann Hans - Josef Leiting

Düsseldorf, den 19. April 2009

 

Das Wort am Sonntag

Sind die USA noch das Land der Freien?

Funktioniert so etwas noch: Vom Tellerwäscher zum Millionär?

 

Die Nationalhymne der USA bezeichnet den eigenen Staat als Land der Freien.

Doch was ist für die meisten Einwohner der USA Freiheit?

Jedenfalls glauben weltweit noch immer Einige daran, dass die USA ein Traumland seien.  

Nach den veröffentlichten Zahlen aus Washington wanderten von 2000 bis 2007 rund 10,3 Millionen Menschen in die USA ein. Vermutlich ist die tatsächliche Zahl viel höher, denn die USA haben keinerlei Meldepflichten, so dass selbst staatliche Statistiken zum Roulette - Spiel werden.

Gemäß diesen Statistiken wurden 37,9 Millionen Einwohner nicht in den USA geboren.

Vorausgesetzt, die staatliche Statistik ist valide, bedeutet dies, dass jeder achte Einwohner ein Immigrant ist. Eine bemerkenswert dramatische Entwicklung, denn im Jahr 1970 war nur jeder einundzwanzigste Einwohner nicht in den USA geboren.

Die größte Gruppe der legalen wie auch illegalen Zuwanderer stellen noch immer die Lateinamerikaner. An ihrer Spitze stehen die Mexikaner, die als direkte Nachbarn auch das größte Kontingent der Illegalen stellen.

Zum Beispiel im Jahr 2007 ließen sich legal

148640 Mexikaner, 76655 Chinesen sowie auch 14000 Deutsche

in den USA nieder. Sie alle hoffen auf ein besseres Leben, denn sonst wären diese Immigranten in ihren eigenen Ländern geblieben.  

Funktioniert so etwas noch: Vom Tellerwäscher zum Millionär

Solche märchenhaften Karrieren werden in den USA immer schwieriger, denn das durchschnittliche Einkommen der US - Haushalte mit zwei Verdienern lag im Jahr 2006 gerade einmal bei

48.201,00 US - Dollar.

Für die meisten schwarzen Bürger in den USA bleibt selbst diese geringe Einkommensgröße unerreichbar.

Durch die bereits einsetzende US - Finanzkrise dürften 2007, 2008 sowie 2009 diese durchschnittlichen Einkommen der US - Haushalte um 20% bis 30% weiter absinken.

Staatliche Statistiken hierzu wurden noch nicht veröffentlicht, weil man in Washington zu Recht befürchten muss, dass diese Zahlen die anhaltende Depression verstärken könnte.

Soll das etwa der amerikanische Traum von der Freiheit sein?

Rund 11% der erfassten arbeitenden Bevölkerung haben mehr als eine Arbeitsstelle.

Mehr als 360000 Amerikaner arbeiten schon seit Jahren in zwei Vollzeitarbeitsstellen durchschnittlich 14 Stunden am Tag.

Mehr als 890000 Amerikaner haben eine Arbeitsstelle sowie zusätzlich noch 2 bis 3 Aushilfsjobs.

Wer in den USA arm geboren wird, hat auch heute noch lediglich sehr begrenzte Möglichkeiten, gesellschaftlich aufzusteigen oder gar reich zu werden.

Soll das etwa der amerikanische Traum von der Freiheit sein?

Viele ehemalige Einwanderer und heutige amerikanische Staatsbürger leben am Rande des Existenzminimums und möchten lieber gestern als heute in ihre Geburtsländer zurückkehren.

Ob nun Polen, Ungarn, Rumänen, Italiener, Spanier oder sogar Deutsche, sie alle haben die Hoffnung aufgegeben, noch einmal in ihren Geburtsländern leben zu können, denn oftmals fehlt schon das Geld, sich eine menschenwürdige Behausung leisten zu können.

 Soll das etwa der amerikanische Traum von der Freiheit sein?

Im Jahr 2008 saßen in amerikanischen Gefängnissen 2,3 Millionen straffällig gewordene Bürger. Gemessen an China mit 1,5 Millionen straffällig gewordenen Bürgern ist das der einsame Weltrekord. Auf diesem Gebiet sind die USA vermutlich uneinholbar.

Bereits seit 1989 stellen die schwarzen Bürger die Mehrheit der Inhaftierten, obwohl der Anteil an der Gesamtbevölkerung nur 13% beträgt.

Jeder neunte Schwarze im Alter von 20 bis 34 Jahren sitzt im Gefängnis. Da Verurteilte in den USA kein Wahlrecht haben, sind somit 13% aller Schwarzen von Wahlen im eigenen Land ausgeschlossen.

Dieses Gefährdungspotential erklärt auch den explodierenden Boom zum beschützten Wohnen und Arbeiten. In fast allen Städten sieht man plötzlich graue Mauern, die die reichen Stadtviertel regelrecht abschotten. Für neue Einwanderer bleibt der Luxus vom beschützten Wohnen eine unerfüllte Zukunft.

Soll das etwa der amerikanische Traum von der Freiheit sein?

Im Jahr 2008 gab es in den USA mehr Choreografen als Stahlarbeiter in der Industrie und mehr als dreimal so viele Wachleute in privaten Security - Unternehmen wie produktive Maschinenbauer in der Metallbranche. Monat für Monat verlieren in der Industrie Tausende Amerikaner ihren Arbeitsplatz. Durch das völlige Versagen der Autobosse werden in diesem Jahr circa 200000 Menschen dazukommen. Diesen stetigen Verlust von Langzeitarbeitsplätzen können die Teilzeitjobs nicht ausgleichen.

Soll das etwa der amerikanische Traum von der Freiheit sein?

Befragt man amerikanische Bürger nach ihrem wichtigsten Lebensziel, so antworten 67%:

Genug Zeit zu haben, die Dinge zu tun, die man tun will“.

Für die oberen Mächtigen und Reichen mag sich dieser verständliche Wunsch täglich erfüllen lassen, doch für 96% der Amerikaner bleibt es ein frommer Wunsch, denn nach 12 bis 16 Stunden harter Arbeit ist Ausruhen und Schlaf angesagt.

Soll das etwa der amerikanische Traum von der Freiheit sein?

Völlig zu Recht wurde der böse, zynische sowie menschenverachtende Spruch

Arbeit macht frei“,

der über den Eingangstoren der Konzentrationslager des dritten Reiches noch heute prangt, weltweit geächtet.

Doch in den USA geht anscheinend diese perverse Philosophie der Menschenverachtung weiter, wenn man berücksichtigt, dass die meisten US - Bürger zum Überleben 2 bis 3 Arbeitsstellen benötigen.

Unverkennbar sorgt dieser unhaltbare Zustand in der amerikanischer Gesellschaft für eine ganz besondere Art der persönlichen

Unfreiheit.

Warum aber planen deutsche Atlantik - Brücken - Netzwerker

 mit der Hilfe von amerikanisch dominierten Unternehmensberatungen für Deutschland Vergleichbares?

DRSB - Leser wollen immer alles schwarz auf weiß - bitteschön immer gerne:

Am 05. März 2009 erschien auf der Internetseite

McKinsey & Company - German Office - Presse

nachfolgende Botschaft an das deutsche Volk:

Zitat

McKinsey: Nicht bei Opel engagiert

In heutigen Medien wird über einen Rettungsplan berichtet, den die Unternehmensberatung McKinsey & Company für den Automobilhersteller Opel verfasst haben soll.

Hierzu ist festzustellen: McKinsey ist mit keinem Rettungsplan für Opel beauftragt und ist auch nicht in die Sanierungsbemühungen involviert.

Zitat Ende.

Diese Meldung auf der Internetseite der Unternehmensberatung McKinsey & Company klingt glaubhaft, denn die Mehrheit der deutschen Bürger, die jemals mit diesem Unternehmen in Kontakt treten musste, glaubt keinesfalls daran, dass McKinsey auch nur annähernd in der Lage sein sollte, nutzbringende oder zukunftsfördernde Geschäftspäne zu entwickeln.

Nach vorliegenden Informationen scheint vermutlich eher das Gegenteil der Regelfall zu sein.

Doch das besonders merkwürdige an dieser Botschaft ist der juristische Grundsatz:

Wer sich ohne Grund verteidigt, klagt sich an.

Was aber haben die Protagonisten von der

Unternehmensberatung McKinsey & Company

zu verbergen, dass sie ohne erkennbaren Grund bereits zu diesem frühen Zeitpunkt zu solch eigenartigen Mitteln greifen müssen?

Angst vor Strafverfolgung, kann nicht der alleinige Auslöser sein.

 

             

 

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