Sie sind hier: » Das Wort am Sonntag » Das Wort am Sonntag, 2009 » Das Wort am Sonntag Bereit zur Zerstörung der Werte der westlichen Welt? 
 

DRSB

Deutscher Rentenschutzbund e.V.

Redaktionsteam

Leitung:

Udo Johann Piasetzky Christian Hindahl Heinrich Sternemann

Düsseldorf, den 09. August 2009

 

Das Wort am Sonntag

 

Bereit zur Zerstörung

der Werte der westlichen Welt?

 

Betrachtet und durchleuchtet man sachlich die Ideologien, Motive und Ziele der Hintergründe des deutschen Medien - Netzwerks, dann kann schnell der Anschein einer institutionellen Verflechtung entstehen, die womöglich sogar über eine nicht zu unterschätzende negative Energie verfügen könnte.

Eine solche Betrachtungsweise müsste eigentlich auch bei deutschen Justiz- und Sicherheitsbehörden vorhanden sein und die Unruhe in diesen Behörden zunehmen lassen.

Gewiss, der weitaus größte Teil der deutschen Journalisten scheint sich noch mit dem deutschen Grundgesetz zu identifizieren und unternimmt täglich den Versuch, unabhängig und unbeeinflusst zu berichten.

Eine jahrelange Durchleuchtung der Fernsehnachrichten bestätigt aber, dass immer häufiger die sachliche aufklärende Berichterstattung von Boulevardthemen überlagert wird.

Inhaltlose Meldungen über das Leben und Leiden von [ Pseudo- oder Kurzzeit-  ] Prominenten sowie ein dubioser Mix aus Wirtschaftsereignissen von Multikonzernen überlagern bereits bei den meisten „privaten“ Sendeanstalten die  Nachrichtenblöcke und starten den Versuch einer Massenverblödung.

Bereits im Jahr 2006 bestätigte eine bis heute völlig unbeachtete Langzeitstudie der nordrhein - westfälischen Landesanstalt für Medien, die damals schwerpunktmäßig die

ZDF - Nachrichtensendungen untersuchte, die Feststellungen des DRSB e.V..

Gemäß dieser NRW - Langzeitstudie müsste man sogar die Nachrichtenangebote der Öffentlich - Rechtlichen unter das Motto stellen:

Globaler Ereignis - Cocktail für Gehirnwäsche“.

Unter dem Deckmantel der journalistischen Freiheit und Objektivität versuchen die Macher und Protagonisten in den Nachrichtensendungen mit sinnverdrehten Fragenstellungen die deutsche Bevölkerung schleichend

EIN - ZU - NORDEN“.

Dabei bauen Macher und Protagonisten der Nachrichtensendungen fest darauf, dass laut einer Emnid - Umfrage [ 2007 ], die meisten Zuschauer die dargebotenen Inhalte von Nachrichtensendungen nicht mehr verstehen können und daraus falsche Schlüsse ziehen.

Dieses Wissen um die Zuschauerreaktionen

öffnet für jede Manipulation die geistigen Tore.

Mit einem Kauderwelsch von teils selbstgemachten Begriffsdefinitionen  wird versucht, die deutsche Bevölkerung zu Verhaltensveränderungen zu bewegen.

Eine kleine Auswahl gefällig?

Obwohl in Afghanistan fast schon im wöchentlichen Rhythmus junge deutsche Soldaten im sinnlosen Kriegseinsatz verstümmelt oder getötet werden, wurde in einigen Nachrichtensendungen die Frage in den Raum gestellt:

Engagiert sich die Bundeswehr in Afghanistan ausreichend?

Völlig unverfroren wird der Versuch gestartet, die mehrheitliche Ablehnung von Kriegseinsätzen in der deutschen Bevölkerung zu unterlaufen.  

Gleichzeitig setzt man den Gehirnanker dafür, dass der US - Präsident Barack Obama noch mehr Engagement und Truppen von Deutschland fordert, damit die Erdölversorgung der USA nicht unterbrochen wird und bietet der Bundeskanzlerin Merkel eine „logische“ Argumentationsplattform mehr Opfer von den Deutschen zu einzufordern.

Mit dem dialektischen Frage - Kunstgriff,

schadet der US - Truppenabzug der irakischen Demokratie?,

versuchen selbst öffentlich - rechtliche Sendeanstalten den völkerrechtswidrigen Überfall der Amerikaner auf den Irak zu legalisieren.

Zur Vorbereitung auf weitere Verschlechterungen in den deutschen Sozialsystemen wird schon seit Jahren ein

Gehirnwäschefeuerwerk

abgeschossen, das keinen Vergleich mit totalitären Diktaturen zu scheuen braucht.

Mit Suggestivfragen wie zum Beispiel,

Sind deutsche Löhne und Lohnnebenkosten konkurrenzfähig?

Nutzen die Sozialreformen dem Standort Deutschland?,

möchte man die deutschen Arbeitnehmer auf noch mehr Verzicht vorbereiten und versucht in den Gehirnen der Betroffenen die Basis für einen Grundkonsens zu legen.

Quasi nach dem Motto der neoliberalen Ausbeutung:

Bereitet euch schon einmal darauf vor,

dass es in Zukunft noch weniger Gehalt und Rente geben wird!

Wenn aber durchschnittlich 10 Millionen Zuschauer der Tagesschau um 20:00 Uhr die gebotene Informationsflut nicht begreifen kann, so müssen die Fragen gestellt werden:

Warum versucht man die Bevölkerung zu manipulieren?

Verstößt diese Art

des Pseudojournalismus gegen das Grundgesetz?

Und wenn JA,

warum ermitteln die Justizbehörden

noch nicht gegen die Macher, Protogonisten und Hintermänner?

Denn das Emnid - Institut sowie auch die nordrhein - westfälischen Landesanstalt für Medien haben in den Jahren 2006 und 2007 die vom DRSB e.V. aufgedeckten Realitätsverzerrungen zur Manipulation der Deutschen ebenfalls festgestellt und dokumentiert.

Ist gezielte, systematische Gehirnwäsche

nicht eine ganz besonders perfide Art der Körperverletzung?

Müsste nicht jeder journalistische Akteur

der unter den Tatverdacht der körperverletzenden Manipulation

gerät, sofort die Konsequenzen ziehen und zurücktreten?

Das Vorgehen der Macher, Protagonisten und Hintermänner provoziert auf Dauer eine

Nachrichtenverweigerung

in der Bevölkerung und erklärt die immer größer werdende Hinwendung zum wilden Internetjournalismus und anderen Informationsplattformen.

Denn jede Form der

Nachrichtenverweigerung

scheint schon heute ein legitimer Schutz gegen Körperverletzung zu sein.

So lange also nicht nur

Claus Kleber oder Tom Buhrow

ihren Zuschauergemeinden Zerrbilder von Halbwahrheiten präsentieren und darauf hoffen, nicht enttarnt zu werden, wächst die Gefahr der

Zerstörung der Werte der westlichen Welt,

denn was diese Protagonisten täglich in ihren Sendungen abliefern, ist Gehirnwäsche und Wunschkonzert der Politik und der mächtigen Reichen zugleich.

 

             

 

 

DRSB

 

Wir kämpfen seit 21 Jahren mit der Stimme der Demokratie

für

einen modernen Sozialstaat,

sichere, langfristige Arbeitsplätze,

sinnvolle, gerechte und lernfähige Rentensysteme,

sichere, gerechte und leistungsfähige Sozialsysteme,

und für

korruptionsfreie Demokratie in Deutschland und der EU.

 

 

             

Stand: 09.08.09

DRSB e.V.
Deutscher Rentenschutzbund e.V.

Ikenstraße 8
40625 Düsseldorf
(Verwaltungssitz)
eMail: drsb@deutscher-rentenschutzbund-ev.de
Website: http://www.deutscher-rentenschutzbund-ev.de
Impressum

Wer wir sind
Links

Spenden für ein nutzmehrendes
deutsches Rentensystem