DRSB
Deutscher Rentenschutzbund e.V.
Redaktionsteam
Leitung:
Udo Johann Piasetzky · Andreas Kallen · Hans - Josef Leiting
Düsseldorf, den 16. November 2008
Die Sorge um vermisste Familienmitglieder, fehlendes frisches Leitungswasser, quälenden Hunger, Krankheiten, zerstörte Häuser und die eisige Kälte kennzeichnen das Leben in Deutschland im Winter 1945 / 1946. Viele deutsche Männer sind gefallen, verwundet, vermisst oder in Kriegsgefangenschaft. Da bleibt kein anderer Weg offen:
Deutsche Frauen
müssen die Trümmerlandschaften wieder aufräumen.
Diese tapferen Frauen räumen täglich bis zu 12 Stunden lang, 7 Tage die Woche, Schutt und Ziegel beiseite, schleppen schwere Stahlträger und sonstiges Baumaterial zu den Baustellen.
Für die Trümmerfrauen waren weniger die 70 Pfennige ( rund 0,30 Eurocent ) Stundenlohn als vielmehr die höheren Lebensmittelrationen für Schwerarbeiterinnen die Antriebsfeder.
mehr als die so genannte „Hausfrauenkarte“ zubilligte, konnten zwar auch nicht den Hunger vertreiben, haben aber so manchem Kind das Überleben sichergestellt. Aufopferungsvoll kämpften tagtäglich die Mütter gegen klirrende Kälte, Angst vor Vergewaltigung, Hunger und Hoffnungslosigkeit an. Aber die unbeugsamen deutschen Trümmerfrauen in den zerstörten Städten und Gemeinden leisteten weit mehr als nur Aufräumarbeiten.
Sie sind bis heute die unbekannten
stummen Heldinnen,
die den Grundstein zu unserem deutschen Wirtschaftswunderland legten.
wieder eine kräftig wachsende, gesunde Volkswirtschaft, um die uns bis heute nicht nur die Amerikaner beneiden.
Die stummen deutschen Heldinnen, die in der Zeit zwischen 1925 bis 1933 geboren wurden, sind heute als aktuelle Rentenbezieher zwischen 83 und 75 Jahre alt.
Selbst ihre Töchter, Söhne und Enkel, sowie natürlich auch unsere Politiker denken schon längst nicht mehr daran, welche gigantischen Leistungen ihre Mütter und Omas zum Wiederaufbau Deutschlands geleistet haben.
Denn würden sie sich daran erinnern, wären die traurigen Schlagzeilen, wie zum Beispiel
„Immer mehr Bedürftige
in Deutschland bekommen Grundsicherung“
in den deutschen Medien nicht nur überflüssig, sondern völlig unmöglich. Rund 733000 deutsche Bürger erhielten bereits zum Ende des Jahres 2007 diese so harmlos dargestellte „Sozialleistung“. Das sind 7,4% mehr Menschen als 2006 und verglichen mit dem Ende des Jahres 2003 sogar unheimliche 67% mehr bedürftige Bürger, die dauerhaft nicht voll arbeitsfähig sind oder keinerlei Beschäftigung mehr finden. Durchschnittlich wurden monatlich pro Person magere
385,00 Euro
ausgezahlt. Mehr als die Hälfte dieser so genannten „Grundsicherungs - Empfänger“, - zurzeit horrende 54% - sind 65 Jahre und älter.
Lesen Sie hierzu die DRSB - Informationsschrift:
„Grundsicherung, die sonderbare eigenständige Sozialleistung“.
Bedingt durch den schleichenden Abbau nützlicher, zukunftsfester Sozialleistungen sowie der Armutsagenda 2010 werden in den kommenden Jahren die so genannten
„Grundsicherungs - Empfänger“
überproportional zunehmen und werden bereits in 10 Jahren den größten Anteil unter allen aktuellen Rentenbeziehern einnehmen. Dann sind nicht nur die Geburtjahrgänge ab 1933 von Altersarmut bedroht sondern auch die ehemals gut verdienenden Jahrgänge ab 1950 bis 1965, die im deutschen Wirtschaftswunderland niemals damit gerechnet haben, einmal in eine Situation der Bedürftigkeit abzurutschen.
Statt nun dieser sich abzeichnenden Entwicklung Einhalt zu gebieten und bessere Rahmenbedingungen für das deutsche Volk zu schaffen, sind die deutschen Politiker sowie auch die Medien emsig damit beschäftigt, gigantische Milliardenbeträge von Steuergeldern an Banken und Automobilwirtschaft zu verschleudern. Sogar den Mitverantwortlichen an den Finanzkrisen soll durch gezielte, verdeckte Unterstützung wieder aufs Pferd geholfen werden.
Ein besonders abstoßendes Beispiel für diese
Verharmlosungs - Szenarien
lieferte am 31. Oktober 2008 die Tageszeitung
aus Düsseldorf. Vermutlich in starker Anlehnung an die deutsche Tageszeitung
Financial Times Deutschland,
wurde von der „RP“ auf vergleichbar farbigem Papier das
mit der bezeichnenden Headline
als Beilage zur Tagesausgabe der Zeitung herausgegeben.
Auf diesem 20seitigen Pamphlet wird erneut der untaugliche Versuch unternommen, die nachweislichen Geldverbrenner wieder gesund zu schreiben, obwohl zurzeit hundertausende deutsche Bürger von
Banken, Fondsgesellschaften, Vermögensberatern
und auch
Versicherungen
die Benachrichtigung erhalten, dass ihre getätigten Anlagen lediglich nur noch mit einer „NULL“ - Bewertung in den Büchern geführt werden und sogar Immobilienfonds den Handel oder den Rückkauf ihrer Anteile aussetzen.
Ohne jegliche ethisch moralische Verantwortung sollen die Deutschen mit der
RP - Beilage weiter dazu animiert werden, ihr sauer verdientes und erspartes Geld in undurchsichtigen Anlagemodellen zu verbrennen.
Mit sinnverdrehenden Aufrufen, wie zum Beispiel
sollen Schlupflöcher im Steuerrecht dazu herhalten, die spärlichen Geldflüsse wieder anzuregen.
Für schützende Warnhinweise hat die Rheinische Post bis heute in ihrer Tageszeitung keinen Platz gefunden. Lesen Sie hierzu den entlarvenden DRSB - Schriftwechsel mit den Verantwortlichen dieser Tageszeitung.
Das einzig Positive an dem „RP - Pamphlet“ ist, dass sich eine große Anzahl von den Finanzprotagonisten mit ihrem Konterfei abbilden ließen, die man im Schadensfall möglicherweise zukünftig dadurch viel besser zur Rechenschaft ziehen könnte, wenn die Rechtsbeistände der geschädigten Anleger sowie die Richter die getätigten
vergleichen müssen. Denn insgeheim hoffen diese Finanzprotagonisten auch noch auf Geldspritzen oder weitere so genannte „Regelungen“ aus Berlin.
Wenn den Netzwerksystemen der Atlantik - Brücke e.V. nicht recht bald Einhalt geboten werden kann, wird sich Deutschland auf den direkten Weg zurück zu den Notunterkünften für Bedürftige begeben, die dann zur täglichen Notverpflegung auch noch eine
erhalten. Der verstärkte Ausbau der Tafelorganisationen mit dem täglich zunehmenden Zulauf ist ein erkennbarer Hinweis auf diese ungute Entwicklung.
Aus den Rückmeldungen politisch interessierter deutscher Bürger ist zu entnehmen, dass für viele wieder der Eindruck entsteht, dass die extrem rigide amerikanische
vom 26. April 1945, die als Handlungsanleitung für die damalige US - Militärregierung vorgab, dass Deutschland nicht zum Zwecke seiner Befreiung, sondern ausschließlich als
„besiegter Feindstaat“
zu behandeln sei, eigentlich noch immer in Kraft ist.
Die politischen Handlungen der Mächtigen in den zurückliegenden Wochen lassen kaum noch andere Interpretationen zu.
DRSB
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für
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