DRSB
Deutscher Rentenschutzbund e.V.
Redaktionsteam
Leitung:
Udo Johann Piasetzky • Heinrich Sternemann • Hans - Josef Leiting
Düsseldorf, den 03. Mai 2009
Das Wort am Sonntag
Wer beliebt sein will, muss willfährig handeln
Die TOP - TEN der Politikerhitliste
Täglich kürt die Bildzeitung den Gewinner des Tages. Zum Beispiel am 29. März 2009 wurde der neue deutsche Wirtschaftsminister
Karl - Theodor zu Guttenberg
zum Gewinner ausgerufen.
Zitat Bild:
Von so einem Senkrechtstart können andere Politiker nur träumen:
Wirtschaftsminister Karl - Theodor zu Guttenberg [ 37, CSU ] ist im ZDF - Politbarometer auf Anhieb auf Platz 3 der wichtigsten Politiker des Landes eingestiegen - nach Kanzlerin Merkel und Außenminister Steinmeier.
In der Beliebtheit liegt er mit Steinmeier sogar gleichauf.
Bild meint: GUTtenberg!
Zitat Ende.
Wie aber soll es möglich sein, dass ein Politeinsteiger in die Berliner Szene, ohne messbare Ergebnisse, sofort unter die TOP - TEN der wichtigsten Politiker landet?
Nehmen wir einmal an, dass sich ein Politeinsteiger für eine Staatsbürgschaft zur Rettung der Adam Opel GmbH stark machen würde, wäre solch ein neuer Stern am Berliner Polithimmel auch gleichzeitig schon für die Kanzlerschaft geeignet?
Was aber würde passieren, wenn ein Politiker in Berlin sich für ein geordnetes Insolvenzverfahren mit anschließender Gesundung der Adam Opel GmbH aussprechen würde?
Würde ein solcher Kandidat, womöglich auf Veranlassung der Atlantik - Brücke e.V., blitzartig vom dritten auf den letzten Platz durchgereicht?
Sprang man etwa so
mit dem echten Freund des deutschen Mittelstandes um?
Wurde der Ex - Wirtschaftsminister Michael Glos auf Geheiß der Atlantiker gezielt über die Medien aus dem Amt gemobbt?
Solche und vergleichbare Fragen erreichen den DRSB e.V. seit Wochen täglich, denn die dargestellte Beliebtheitsskala der deutschen Politiker erweckt immer mehr den Eindruck, dass dieses Instrument als Steuerungsanlage von den Atlantikern missbraucht wird.
Kritische Bürger hinterfragen ungeklärte, nebulöse Vorgänge in unserem Land:
Ist in Deutschland eine politische Karriere ohne die Zustimmung der
Atlantik - Brücke e.V.
überhaupt noch möglich?
Wird man erst über eine Mitgliedschaft bei den Atlantikern „regierungsfähig“?
Wie wurde das rot - grüne Duo Schröder / Fischer tatsächlich in ihre Ämter befördert?
Warum wurde die bekennende Atlantikerin Angela Merkel vom amerikanischen Magazin Forbes dreimal in Folge zur mächtigsten Frau der Welt gekürt?
Welchen Preis muss Angela Merkel dafür zahlen?
Denn bekanntlich haben die Mächtigen in Washington nichts zu verschenken und fordern für alles eine direkte Gegenleistung.
Es ist von der Wissenschaft unbestritten, dass eine Messung der tatsächlichen Beliebtheit deutscher Politiker wegen der fehlenden Direktwahlmöglichkeiten schwerlich durchführbar ist.
Wie glaubwürdig kann denn das ZDF - Politbarometer noch sein, das die Behauptung aufstellt, dass die Bundeskanzlerin die Beliebtheitsskala als die Nummer 1 anführt, wenn gleichzeitig die Umfragewerte für die CDU / CSU in den Keller rasen?
Bekanntlich bewegt sich die Bundes - CDU auf magere 29% Zustimmung in der Bevölkerung zu.
Nicht nur in Bayern gilt zwischenzeitlich Angela Merkel als führungsschwach und Zauderkönigin.
Da helfen selbst ständige TV - Auftritte nicht mehr weiter, denn das oftmals aussagelose Gerede der Dame aus der Uckermark nervt mittlerweile die meisten deutschen Bürger.
Das Demoskopiedesaster zur Bayernwahl bewies deutlich, wie die Meinungsforscher geblendet werden konnten und dadurch mit ihren Aussagen völlig neben dem tatsächlichen Geschehen lagen.
Der politische Einheitsbrei, der den Bürgern verabreicht werden soll, schmeckt dem Volk nicht mehr.
Auch ein nutzloses politisches Wechselspiel, nach amerikanischem Vorbild, trifft immer häufiger auf Ablehnung.
Welche Auswirkungen haben also nachfolgende Zitate für die deutsche Demokratie?
Zitat Arend Oetker Ex - Vorsitzender der Atlantik - Brücke e.V.:
„Die USA wird von 200 Familien
regiert und zu denen wollen wir gute Kontakte haben.“
Zitat Ende.
Zitat Gerhard Schröder Ex - Bundeskanzler:
„Zum Regieren brauche ich nur Bild, BamS und Glotze.“
Zitat Ende.
Ist es den Atlantikern in Deutschland und den USA schon völlig wurscht, welche Partei in Deutschland regiert?
Muss die Bundeskanzlerin in Wahrheit die
Armutsagenda 2010
deshalb mittragen, weil diese im Kern von den Atlantikern vorgegeben wurde?
Dient der massive Einsatz von amerikanischen Unternehmensberatungskonzernen in deutschen Ministerien lediglich zur Kontrolle und Durchsetzung der Vorgaben der Atlantiker?
Es wundert die Bürger kaum noch, dass unter den TOP - TEN der beliebtesten deutschen Politiker ausschließlich Mitglieder der Atlantik - Brücke e.V. zu finden sind.
Denn ohne einen abgesicherten Listenplatz auf den Wahllisten ihrer Parteien säßen vermutlich die so genannten
TOP - TEN - POLITIKER
weder im Bundestag noch auf der Regierungsbank.
Das so genannte ZDF - Politbarometer ist höchstwahrscheinlich so etwas wie ein:
Wer ist Wer? Der willfährigsten deutschen Politiker.
Sollte es also zutreffen, dass
wer beliebt sein und regieren will,
nur willfährig im Sinne der USA handeln muss,
dann haben wir in der Tat in Deutschland ein anwachsendes Demokratiedefizit zum Nachteil der Bevölkerung.
DRSB
Wir kämpfen seit 21 Jahren mit der Stimme der Demokratie
für
einen modernen Sozialstaat,
sichere, langfristige Arbeitsplätze,
sinnvolle, gerechte und lernfähige Rentensysteme,
sichere, gerechte und leistungsfähige Sozialsysteme,
und für
korruptionsfreie Demokratie in Deutschland und der EU.