DRSB
Deutscher Rentenschutzbund e.V.
Redaktionsteam
Leitung:
Udo Johann Piasetzky · Heinrich Sternemann · Hans - Josef Leiting
Düsseldorf, den 18. Februar 2010
„Die Rückkehr eines vergessenen Zahlungsmittels“?
Leserbriefe von DRSB - Lesern
Ihre Leserzuschriften und Leserinformationen können für alle DRSB - Leser eine wesentliche Ergänzung zu unserer Berichterstattung sein.
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Der DRSB e.V. freut sich auch über Hintergrund- und Insiderinformationen, auch wenn sie nicht zur Veröffentlichung unter dem Namen des Informanten bestimmt sein sollten.
Wir sichern unseren Lesern absolute Vertraulichkeit zu!
Wünsche nach Anonymität werden durch den DRSB e.V. respektiert und gewahrt.
Die Leserzuschriften werden nach Themengebieten aufgeteilt und nach einem Zufallsgenerator ausgewählt.
An dieser Stelle weisen wir ausdrücklich darauf hin, dass die nachfolgenden Leserzuschriften vom DRSB e.V. nicht auf Wahrheit oder juristische Wahrhaftigkeit geprüft wurden und insofern ausschließlich die Meinungen der jeweiligen Autoren darstellen.
1. E-Mail / anonymisiert
Udo Piasetzky
Vorstandsvorsitzender DRSB e.V.
14. Februar 2010
Ihr Wort zum Sonntag - Bargeld
Oder
Die Befreiung von der Sklaverei?
Sehr geehrter Herr Piasetzky,
mit dem Thema Bargeld haben Sie einen sehr interessanten Aspekt der aktuellen politischen und wirtschaftlichen Lage angesprochen.
Was hat das mit der Sklaverei zu tun?
Früher gab es den Sklavenhalterstaat
und deren Sklavenhändler, sowie die Sklavenhalter.
Heute gibt es den Staat immer noch und deren Komplott mit den Banken und Großkonzernen. Wir haben keine Ketten mehr an den Füßen, aber ein alltäglich überwachtes, kontrolliertes Girokonto, bei dem der Lohn eingeht und die Miete, die Telefonkosten, die GEZ - Gebühr, die Versicherungsprämien, die Grundsteuer, die Müllgebühren, … und auch unsere gelegentlichen Einkäufe beim Supermarkt oder Amazon abgebucht werden.
Herr Schäuble, in einer idealen Verbindung aus Sicherheitsgedanken [ Schutz vor Terrorismus! ] und Finanzkontrolle, kann alles an seinem PC verfolgen, wie auch die Steuerbehörden, die Argen,… und wer weiß schon, wer noch alles mitliest.
Wo möglich ist schon eine Leitung in die USA geschaltet - Swift lässt grüßen!
Diese Barzahlungen würden da schon das Bild des Bürgers [ Sklaven ] etwas verwässern, oder?
Man stelle sich vor, der Bürger zahlt beim Bäcker bar und was dieser in seine Kasse eintippt und an das Finanzamt meldet weiß man nicht!
Der Hauseigentümer zahlt den Dachdecker bar, was der in seine Buchhaltung eingibt und an das Finanzamt abgibt, weiß man nicht.
Der Privatpatient zahlt seine Arztrechnungen bar, was der abrechnet und ans Finanzamt weiterführt, weiß man nicht?
Der sparfreudige Bürger legt sein Geld im Schuhkarton an, was er im Laufe der Jahre angespart hat, man weiß es nicht!
Was der Sparer aber weiß:
Er hat zwar Null Rendite und Inflation, aber auch Null - Steuer später und nicht das Risiko, dass seine Bank oder Versicherung das Geld verzockt, oder Söldner des Staates es ihm wieder wegnehmen, sprich vom Konto wegpfänden.
Der Hartz - Empfänger hilft seinem Nachbarn beim renovieren, die Bezahlung durch den Nachbar erfolgt in bar und bleibt vor den Schnüfflern der ARGE verborgen?
Es soll sogar schon CDU - Politiker [ und heutige Minister ] gegeben haben, die Bar
[ Spenden ] - Zahlungen entgegen genommen haben und wussten nicht von wem diese stammten?
Man sieht also - die Bedeutung des Bar - Zahlens nimmt zu.
Der nächste Schritt ist auch schon angedacht! Herr Westerwelle und Konsorten denken da mit!
Die reine Ware an den Bürger, keine Kontoüberweisungen, kein Bargeld, sondern nur Ware oder Gutscheine?
Denn wie kann der Staat verantworten, dass nun Hartz IV - Empfänger mehr Bar - Geld bekommen [ sollen ]?
Das geht einfach nicht, ist doch klar.
Die Sklaven, also die Hartz IV- Empfänger, erhalten dann einen Gutschein mit der Aufschrift:
1 Liter Milch bei Müller - Milch für Sohn Olaf pro Woche!
1 Paar Schuhe für Katharina für das Jahr 2010 bei Deichmann.
1 Stunde pro Monat beim Privatlehrer Herrn Superschlau oder in der Privatschule von Prof. Dr. ….!
1 Mittagessen in der Schule bei Firma …!
Man könnte so gleichzeitig die [ Private ] Wirtschaft ankurbeln und für die von den Politikern und Abgeordneten initiierten Gesetze kann man dann schon eine kleine Spende von der Wirtschaft erwarten:
Natürlich in Bar!
Und welcher Zöllner wird schon die Insassen eines gepanzerten Mercedes
[ Kennzeichen beginnt mit der Null ]
beim Grenzübertritt in die Schweiz fragen:
Führen Sie Bargeld über 10 000 Euro bei sich?
Wenn dann Bitte anonym veröffentlichen. Sonst kommt die Hausdurchsuchung noch zu mir - wegen dem Schuhkarton!
Helau!
DER VERFASSER
2. Telefax / anonymisiert
Herrn
Udo Johann Piasetzky
Deutscher Rentenschutzbund e.V.
Datum: 15. Februar 2010
Helau / Alaaf
Bargeld lacht und schafft Datenschutz
Sehr geehrter Herr Piasetzky,
ein kräftiges ALLAF und HELAU ins närrische Rheinland. Wir freuen uns jeden Sonntag auf Ihr „WORT ZUM SONNTAG“. Der Aufsatz „Bargeld“ trifft wieder einmal direkt ins Schwarze uns spiegelt die Stimmung in der Bevölkerung wider.
BANKEN, SICHERHEIT und BARGELDLOS,
wie lange schon wurden uns diese Sch…hausparolen eingehämmert?
Wer davon bis heute profitieren konnte war doch klar:
DIE BANKEN!
Doch viel schlimmer ist das weite Feld des Datenmissbrauchs im Handel.
Bonussystem auf Bonussystem wird gejagt von individuellen Bonusprogrammen die alle „nur“ ein Instrument der Kundenbindung im Handel oder Dienstleistungsgewerbe sein wollen.
Kundenbindungsmittel?
Mit jeder Inanspruchnahme und einer erhaltenen Gutschrift, wächst die Datenmenge an, die zur Bestimmung des Verbrauchertyps notwendig ist.
Wer fleißig Punkte, Meilen oder sonstige dubiose Rückvergütungen sammelt, macht sich auf Dauer durchsichtiger als Glas.
Cashback- oder Payback - Systeme entwickeln sich zu einer wahren Seuche in Deutschland. Sie finden regen Zulauf, obwohl kritische Datenschützer regelmäßig davor warnen.
Seit längerer Zeit gibt es solche Systeme auch im E - Commerce. Hierbei legen die „Opfer“ beim Einkauf eine auf sie ausgestellte Plastikkarte vor und bekommen einen erworbenen Bonus auf ihr „Konto“ gutgeschrieben.
Niemand hinterfragt:
Was geschieht mit meinen Daten?
Wer hat darauf Zugriff?
Denn im Unterschied zu den klassischen Bonussystemen mit Herzchen, Bären oder Punkten verfügen die im E - Commerce tätigen Unternehmen mittels spezieller
Ausforschungsprogramme
auch über eine wesentlich größere Anzahl von angeschlossenen Partnerunternehmen.
Mit Bargeldzahlungen und Nichtinanspruchnahme von Bonussystemen sind diese
Ausforschungsprogramme
ohne großen Aufwand zu neutralisieren.
Datenschutz durch Bargeld!
Bargeld hinterlässt keinerlei elektronische Spuren. Einfach mitmachen und wieder seine Privatsphäre in „RUHE“ genießen. Trotz Karneval und Rosenmontag ein gelungener Aufsatz, lieber Herr Piasetzky.
Mit freundlichen Grüßen aus dem XXXXXXXXX
DIE VERFASSER
3. Leserbrief / anonymisiert
Herrn
Udo Johann Piasetzky
Vorstandsvorsitzender des DRSB e.V.
Ikenstraße 8
40625 Düsseldorf
XXXXXXX, den 15. Februar 2010
Sicherheit durch Bargeld
Sehr geehrter Herr Piasetzky,
in unserer Heimat haben wir mehr als 80 Millionen Einwohner und weit über 100 Millionen Bonus- oder Kundenkarten.
Sehr erstaunlich!!!
Diese zahlreichen Kundenbindungsprogramme buhlen um ihre Ausforschungsopfer so heftig wie verliebte Jünglinge um die hübschen Mädchen.
Und bargeldlos Bezahlen ist ja ach so zeitgemäß!
Nicht nur Einkaufsmärkte und Tankstellen locken die ahnungslosen Ausforschungsopfer mit Kundenkarten, Bonussystemen, Rabatten, Digits, Bonusmeilen oder Sonderpunkten. Vorgeblich wollen alle Ausforschungssysteme die „Treue“ der Ausforschungsopfer reichlich belohnen.
In der Wirklichkeit werden Verhaltens- und Verbraucherprofile erstellt, damit man den meist ahnungslosen Ausforschungsopfern noch mehr Waren oder Dienstleistungen verkaufen kann.
Die Strategie funktioniert seit Jahren nahezu perfekt!
Rund 90% der Menschen machen täglich mit und denken nicht eine einzige Sekunde daran:
Was geschieht mit meinen Daten?
Gut ein Drittel der Betroffenen verfügen sogar über mehr als drei verschiedene so dargestellte Bonussysteme.
Menschen, Nachbarn oder Bekannte, die in vielen Fällen noch nicht einmal die Tageszeit preisgeben, weil dadurch der Datenschutz verletzt werden könnte, gestalten sich mit „schriftlicher“ Zustimmung für unbekannte „DRITTE“ vollkommen transparent.
Die dafür erhaltenen Rabatte bewegen sich im Rahmen von 0,5% bis 3% der verausgabten Summe.
Oftmals können die „großzügig“ gewährten Rabatte nur als Sachprämien in Anspruch genommen werden. Die Höhe der tatsächlichen Rabatte ist deshalb für die ahnungslosen Ausforschungsopfer nicht transparent.
Wer also zum Beispiel als Kunde bei einem Bäcker für einen Einkauf von 10,00 Euro einen Rabatt von einem Cent erhält, würde wahrscheinlich einen Lachanfall bekommen.
Mit dem Einsatz der Payback - Systeme macht sich niemand darüber ernsthaft Gedanken.
Bargeld lacht aber, so dass viele ordentliche Kaufleute bereit sind, bei einer Zahlung mit Bargeld, echte Rabatte bis zu 10% der Kaufsumme einzuräumen.
Auch die Banken sollten nicht länger über unser Geld frei verfügen und dafür von ihren Kunden auch noch horrende Gebühren verlangen.
Ein gewichtiger Grund wieder auf das bewährte Zahlungsmittel zurückzugreifen.
Ein hervorragender Artikel. Bitte machen Sie weiter so und decken Fehlentwicklungen in unserer Heimat auf.
Mit freundlichen Grüßen
DER VERFASSER
4. E-Mail / anonymisiert
Udo Piasetzky / DRSB e.V.
14. Februar 2010 - 16:28 Uhr
Betreff: Ihr heutiges Wort zum Sonntag
„Mein Geld gehört mir und nicht meiner Bank“
Hallo Herr Piasetzky,
langsam aber sicher entwickeln Sie sich aus der Sicht unserer Berliner Politiker zum Staatsfeind Nummer 1.
Das regelmäßige Aufdecken von Fehlentwicklungen in Politik, Bankenwelt und Wirtschaft macht Sie „fürchterlich unsympathisch“ für die Vertreter dieser Gattungen.
Für die meisten Bürger sind Sie und Ihre „aufsässigen“ Artikel eine Wohltat und bieten alternative Schutzmöglichkeiten sowie Hoffnung an.
Der Erhalt von Rabatten hat zu jeder Zeit die Menschen geblendet, weil Gier und Unvernunft die normale Vorsicht ausschalten.
Die in der Regel bundesweit angebotenen Rabatt- oder Bonusprogramme bieten den „Normalverbrauchern“ lediglich Ersparnisse zwischen 0,25% und 3%, wenn man die so genannten Digits, Herzchen, Bonusmeilen oder Punkte in bares Geld umrechnet.
In den meisten Fällen ist die Höhe der erhaltenen Geldvorteile aber erst gar nicht zu ermitteln, da sehr häufig „billige“ Sachprämien ausgelobt werden.
Verbraucherfreundliche Datenschutzbestimmungen bleiben ohnehin mit den individuellen Bonusprogrammen und Treuekarten auf der Strecke.
Die Anonymität der „Mitmacher“ wird völlig ausgehebelt.
Datenschutz sieht für mich anders aus.
Wer seine Rechnungen mit Bargeld begleicht bekommt erfahrungsgemäß wesentlich höhere Rabatte eingeräumt und bewahrt seine Intimsphäre und ist sicherer vor Datenmissbrauch.
Bargeld ist für mich und meine Freunde schon seit längerem das ideale Bonussystem.
Meine einfache Erfolgsformeln lauten:
„KEINE“ Bonuskarte - „KEIN“ Datenmissbrauch.
Mein Geld gehört mir und nicht meiner Bank.
In den meisten Fällen hat die Entscheidung für ein Bonussystem deshalb gar nicht so viel mit Vernunft zu tun, sondern eher mit der Hoffnung etwas „umsonst“ zu bekommen.
Datenmissbrauch inklusive.
Mein Geld hole ich mir direkt nach der Gutschrift vom Konto ab.
Herzlichen Dank für Ihr klares Wort zum Sonntag.
Kommt GUT - Und ist GUT!
Mit freundlichen Grüßen
DER VERFASSER
DRSB
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