DRSB
Deutscher Rentenschutzbund e.V.
Redaktionsteam
Leitung:
Udo Johann Piasetzky · Heinrich Sternemann · Hans - Josef Leiting
Düsseldorf, den 15. Januar 2010
Leserbriefe von DRSB - Lesern
Ihre Leserzuschriften und Leserinformationen können für alle DRSB - Leser eine wesentliche Ergänzung zu unserer Berichterstattung sein.
Bitte schreiben Sie uns Ihre Kommentare
als Brief, Telefax oder E - Mail.
Der DRSB e.V. freut sich auch über Hintergrund- und Insiderinformationen, auch wenn sie nicht zur Veröffentlichung unter dem Namen des Informanten bestimmt sein sollten.
Wir sichern unseren Lesern absolute Vertraulichkeit zu!
Wünsche nach Anonymität werden durch den DRSB e.V. respektiert und gewahrt.
Die Leserzuschriften werden nach Themengebieten aufgeteilt und nach einem Zufallsgenerator ausgewählt.
An dieser Stelle weisen wir ausdrücklich darauf hin, dass die nachfolgenden Leserzuschriften vom DRSB e.V. nicht auf Wahrheit oder juristische Wahrhaftigkeit geprüft wurden und insofern ausschließlich die Meinungen der jeweiligen Autoren darstellen.
1. Leserbrief / anonymisiert
Herrn
Hans - Josef Leiting
Vorstandsmitglied
Deutscher Rentenschutzbund e.V.
Ikenstraße 8
40625 Düsseldorf
XXXXXXXX, den 09. Januar 2010
Todesurteil für den AWD
Sehr geehrter Herr Leiting,
BRAVO! BRAVO! BRAVO! Dieser Artikel trifft ins Schwarze. Während seine ehemaligen Mitstreiter beim AWD vor sich dahin darben, turtelt der Oberstrucki ungeniert mit der
Schauspielerin Veronica Ferres in seiner Fernbeziehung München - Hannover.
Medienwirksam arbeitet seine Geliebte dabei an ihrer makellosen Ökobilanz und macht immer das Licht aus, wenn sie aus dem Raum geht.
Vorbildlich! Doch wem vom AWD hilft es, wenn Frau Ferres auch noch den Müll trennt?
In ihrer Beziehung zum Oberstrucki Carsten Maschmeyer muss die Schauspielerin keine Energie einsparen oder Müll trennen.
Maschi´s 650 Millionen Euro sollten auch in Hannover für Licht und Wärme sorgen.
Vielleicht kann Veronica Ferres bald noch mehr Energie einsparen und damit noch mehr für die Umwelt tun, wenn sie gemeinsam mit dem Oberstrucki in Hamburg wohnen sollte.
Spätestens wenn der AWD dann vollständig zerlegt ist, wird auch Frau Ferres begreifen, dass das Mülltrennen dort niemand helfen konnte.
Mit freundlichen Grüßen
DIE VERFASSER
2. Leserbrief / anonymisiert
Herrn
Udo Johann Piasetzky
Vorstandsvorsitzender des
Deutscher Rentenschutzbund e.V.
Ikenstraße 8
40625 Düsseldorf
XXXXXXXX, den 11. Januar 2010
DRSB - Artikel: Todesurteil für den AWD
Sehr geehrter Herr Piasetzky,
niemand hat seit Jahren so offen und schonungslos über den AWD und seine massiven Kostenprobleme berichtet wie Sie. Niemand vor Ihnen wagte es von den bedrohlichen Vertriebseinbrüchen beim hochgelobten Strukturvertrieb zu sprechen.
Doch wer Ihre herausragenden Artikel aufmerksam liest, der weiß, dass die verdrängten
strukturellen Probleme aus der Vergangenheit dabei die größte Rolle spielen.
Wir wissen noch wie Sie immer der Lichtfigur eintrichterten:
Disziplin, Ordnung und Systematik.
Maschmeyer mag zwar ein großes Verkaufstalent gewesen sein, doch er hat es zu keiner Zeit verstehen können, die von Ihnen vorgegebenen exzellenten Verwaltungsstrukturen und Geschäftsabläufe umzusetzen.
Früh genug haben Sie vorsprechende Versicherungsmanager vor dem Finanzabenteuer AWD gewarnt. Das 1,2 Milliarden Euro teure Fehlinvestment von Swiss Life beim AWD war deshalb vorhersehbar und zeigt wie richtig Sie mit Ihren Bewertungen und Einschätzungen lagen.
Nach dem Todesurteil aus Celle werden hoffentlich sehr viele Geschädigte ihr Geld vom AWD zurückverlangen können.
Ohnehin stockt das Neugeschäft beim AWD bedenklich, denn aufgrund der Finanz- und Wirtschaftskrise scheuen die Bürger derzeit den Abschluss langfristig bindender Vorsorgeverträge und zögern risikoreiche Geldanlageentscheidungen heraus.
Die stets unrealistischen Wachstumsträume der Lichtfigur Maschmeyer mussten die Investoren aus der Schweiz mittlerweile endgültig beerdigen.
Statt der damals von Ihnen verordneten gesunden Akquisitionsstrategie, die auf ein organisches Wachstum ausgerichtet war, hat die Lichtfigur Maschmeyer nur noch auf ungesunde Expansion gesetzt und dadurch die Ausbildung verwässert, die Kunden verschreckt und die Mitarbeiterfluktuation ständig erhöht.
Standing Ovations für Maschmeyer?
Hoffentlich „NIE“ „NIE“ „NIE“ wieder!
Mit freundlichen Grüssen aus XXXXXXXX
DIE VERFASSER
DRSB
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